Zu sehen ist eine Festivalbesucherin mit einer Virtual Reality Brille
Next Level 2019, Foto © Max Höller

Next Level – Festival for Games

Neue Trends und Technologien aus der Kunst und Kultur digitaler Spiele

Seit 2010 zeigt das NRW KULTURsekretariat mit »Next Level« interaktive und partizipative Modelle der digitalen Spielekultur und beleuchtet ihre Potenziale und Perspektiven, aber auch ihre Risiken. Längst hat sich das »Next Level – Festival for Games« als bundesweit einzigartiger Resonanzraum für die fokussierte Auseinandersetzung mit der Kunst und Kultur digitaler Spiele etabliert.

Nach jeweils drei Jahren in Köln, Dortmund und Düsseldorf bildete im Herbst 2019 der erste Festivaldurchlauf auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein den erfolgreichen Auftakt für eine mehrjährige Kooperation mit der Stadt Essen und der Stiftung Zollverein zum digitalen Wandel, unter Einbindung vieler weiterer Partner und mit Förderung durch das Kulturministerium NRW.

Die nächste Festivalausgabe präsentiert vom 26. bis 28.11.2021 mit einem breiten Spektrum an Ausstellungen und Installationen, Erlebnis-Parcours und Performances, Workshops und Werkstätten, Vorträgen und Diskussionen neue Trends und Technologien aus der Welt des Gamings.

Das Programm richtet sich wieder an Gamer:innen aller Altersklassen, Player aus der Games-Branche, Kunst- und Kulturverantwortliche, Medienkünstler:innen, Akteur:innen aus den Game Studies, Journalist:innen, Medienpädagog:innen sowie Lehrende, Eltern und Kinder.

Die insgesamt elfte »Next-Level«-Ausgabe und zweite auf Zollverein war, im neuen Design, für Mitte November 2020 vorgesehen. Aufgrund des Kultur-Lockdowns im Herbst 2020 musste das bereits komplett durchgeplante Festival jedoch, trotz eines ausgefeilten Sicherheits- und Hygienekonzepts, kurzfristig abgesagt werden.

Geplant war, mit wesentlicher Unterstützung durch das Kulturministerium NRW, ein deutlicher Festivalausbau gegenüber 2019: mit erheblich ausgedehnten Raumkapazitäten und einem stark erweiterten Programmangebot, beworben durch vielfältige digitale Aktivitäten.

Als Festivalzentrum war ein interaktiver Parcours mit zukunftsweisenden Games geplant. Großen Raum sollte vor allem das Performance-Programm einnehmen, das multimediale Videowalks, performative Installationen und prozessorientierte, intermediale Musikdarbietungen unter Einbeziehung des Publikums in den künstlerischen Gestaltungsprozess vorsah.

Ergänzend dazu war ein Symposium konzipiert worden, das die hochaktuellen Themen Digitalität, Ökologie und Wert mit neuen spielerischen Vermittlungsformaten in den Blick nehmen sollte.

Mögliche Übernahmen einzelner Themen und Programmpunkte werden in die Festivalplanung für 2021 einbezogen.