Musikkulturen

Förderprogramm für die globale Musik in NRW

Mit den »Musikkulturen« betreiben die beiden NRW Kultursekretariate in Wuppertal und Gütersloh ein Förderprogramm für die globale Musik in NRW. Das gemeinsame Auftrittsnetzwerk bietet einschlägigen Konzertveranstalter:innen in den Mitgliedsstädten Zuschüsse zu Auftritten ausgewählter Künstler:innen und Ensembles.

Auf dem Förderprogramm für Veranstaltungen bis zum 30.06.2022 stehen: Ayça Miraç Quartett, Berlin Oriental Quartet, Hatan, Issa Sow & Goree`, Naghash Ensemble, RasgaRasga, Shahab Toulouie Trio, Sjaella und Transidelia und RasgaRasga, außerdem für Kinderkonzerte Karibuni und WeltenBaum.

Für den Zeitraum 01.07.2022 bis 30.06.2023 können folgende Gruppen gebucht werden: Arash Sasan, Cara, Gankino Circus, Largo, Makatumbe, Mariama & Vieux, Masaa, Transorient Orchestra, Trio Picon & Mike Turnbull. Die Auftritte werden mit einem Zuschuss von 50 Prozent der Gage gefördert. Bei gleichzeitiger Beantragung von weiteren Konzerten sind höhere Zuschüsse möglich. Ergänzend werden, in Verbindung mit den »Werkproben«, zwei musikalisch-literarische Programme zu »Spuren in den Iran« angeboten.

Ausgewählt wurden die Ensembles von einem Beirat aus rund 20 Institutionen, Expert:innen und Musiker:innen, der als Fachgremium für Auftritte und Dialog-Projekte fungiert. Er bereitet darüber hinaus Maßnahmen zur Kommunikation und Qualifzierung vor, entwickelt Projekte zur Kulturellen Bildung und Flüchtlingsarbeit oder Konzepte für Kinderkonzerte und stärkt die Präsenz und die Vernetzung der weltmusikalischen Akteur:innen in NRW.

Ein wichtiger Bestandteil der »Musikkulturen« sind die vom NRW KULTURsekretariat finanzierten und organisatorisch unterstützten musikalischen »Dialoge« unter Musiker:innen unterschiedlicher Kulturen. Mehrtägige Workshops und Proben bieten die Möglichkeit zum intensiven Austausch. Der gesamte Arbeitsprozess bis hin zu den abschließenden, ebenfalls geförderten Konzerten wird aktiv vom NRW KULTURsekretariat beworben und filmisch dokumentiert. Für 2022 wurde das Projekt »The Void« ausgewählt, in dem sich sechs Musiker aus unterschiedlichen Kulturen mit dem Thema »Leere« auseinandersetzen werden.

Darüber hinaus arbeitet die 2020 gegründete Arbeitsgemeinschaft »Digitale Musikkulturen« – auch mit Blick auf die zunehmende Verlagerung des Musikmarktes ins Internet, jenseits der Corona-Pandemie –
weiter an digitalen Konzertvermittlungsformen.