© Brigham Baker

States of bewilderment

von Alina Arshi

Ein spannungsgeladenes Werk, das die Beziehung zwischen Körpern im Wechselspiel von Verletzlichkeit, Irritation und Macht untersucht.

Als würde man am Faden eines Wollknäuels ziehen, bringt „States of bewilderment“ immer neue Systeme aus anderen hervor. Die Choreografin Alina Arshi sorgte bereits mit ihrem Bachelor-Abschluss-Stück »Entepfuhl« für Furore und tourte damit durch Europa. Gemeinsam mit der Tänzerin Juliette Uzor kreiert sie in ihrer neuen Arbeit einen Raum unter Hochspannung: Zwischen Isolation und extremer Nähe, Unbeweglichkeit und intensivem Ausdruck und mit der zwingenden Autorität der Nacktheit entsteht eine Performance, die gängige Vorstellungen von Stärke und Schwäche, Wahnsinn und Überleben, Handlungsfähigkeit und Verpflichtung ins Wanken bringt.