© Mathilda Noelia

popNRW-Preis

Auszeichnung für herausragende Bands aus NRW

Der »popNRW-Preis«, der gemeinsam mit dem Landesmusikrat NRW vergeben wird, gehört zu den bestdotierten und renommiertesten Awards für Popmusiker:innen in Deutschland. Am 15.10.2024 wird die begehrte Auszeichnung im Kölner Gloria Theater zum dreizehnten Mal an erfolgreiche Musiker:innen und vielversprechende Newcomer:innen aus der Region verliehen. Sie dürfen sich neben den Preisgeldern vor allem über einen zusätzlichen Karriereschub und die Steigerung ihrer Popularität freuen. Der Preis wird traditionell in zwei Kategorien ausgelobt: Während der »popNRW-Preis« für »Outstanding Artists« mit 10.000 Euro dotiert ist, erhalten die »Best Newcomer« eine Prämie von 2.500 Euro.

Finanziert werden die Preise seit 2016 vom Wirtschaftsministerium NRW. Unter der Federführung des NRW KULTURsekretariats trifft die Vorauswahl der Künstler:innen und Gruppen eine Experten-Jury aus Branchenvertreter:innen, Festivalmacher:innen und Journalist:innen, ergänzt um Vorschläge durch einen Beirat von Vertreter:innen aus dem Bereich der Popförderung. Immer wieder hat die Jury in der Vergangenheit ein feines Gespür für erfolgversprechende Prämierungen bewiesen. Davon zeugen so illustre Namen wie Roosevelt, Giant Rooks, Amilli, Von Spar, Messer, Goldroger, International Music, Die P, Serious Klein oder auch die ungemein populären AnnenMayKantereit, die bereits 2014 mit einem Anerkennungspreis geehrt wurden.

Im November 2023 erhielt den ersten Preis in der Kategorie »Outstanding Artists« die junge Songwriterin Philine Sonny aus Unna, die ihre Sehnsüchte und Ängste in melancholische Indierock-Sounds kleidet und mit nostalgischen Folkanleihen die Zuhörer:innen berührt. Über den mit 2.500 Euro dotierten Förderpreis für den »Best Newcomer« durfte sich das quirlige Pop-Duo Blumengarten aus Velbert freuen. Mit Marie Montexier und Negisa wurden erneut auch die Zweitplatzierten beider Kategorien mit weiteren Preisen bedacht. Nominiert waren insgesamt 26 Bands und Künstler:innen, davon 11 Outstanding Artists und 15 Newcomer:innen.