Sieben Männer und Frauen stehen nebeneinander vor Säulen. Im Hintergrund ist ein Teil der Burg Hülshoff mit Wassergraben
© Till Wyler von Ballmoos

Center for Literature: Westopia – The White White West? Eine performative Erkundung der mehrsprachigen Literatur der Zukunft

Anlassreise

Das Literaturfestival WESTOPIA auf Burg Hülshoff in Havixbeck im Münstlerland führte vom 01. bis 05.09.2021 sieben internationale Gäste nach Nordrhein-Westfalen. Das fünftägige »Festival für eine mehrsprachige Literatur der Zukunft« wurde vom dort ansässigen Center for Literature (CfL) in Kooperation mit dem internationalen Autorenkollektiv foundintranslation veranstaltet und beschäftigte sich in Lesungen, Performances, Workshops und Diskussionen mit der Frage, wie eine vielfältige und inklusive Literaturlandschaft aussehen kann.

Neben dem Besuch der Veranstaltungen des Festivals trafen sich die Besucher:innen aus der Schweiz, Belgien, Slowenien, Finnland, Litauen und Griechenland, darunter Festivalleiter:innen, Programmkoordinator:innen und Autor:innen, mit Jörg Albrecht, Direktor des Center for Literature, mit dem kuratorischen Leitungsteam von WESTOPIA sowie mit beteiligten Künstler:innen und Autor:innen.

In Mülheim an der Ruhr fand ein Netzwerktreffen mit dem künstlerischen Leiter des Ringlokschuppen Ruhr, Matthias Frense, und der Direktorin der Silent University Ruhr, Bridget Fonkeu, statt. Außerdem trafen sich die Teilnehmer:innen dort zum Lunch mit Katharia Majer und Ronja Kokott vom Literaturbüro Ruhr e.V. sowie Yasemin Tayeboun von Interkultur Ruhr. Eine Führung durch das Künstlerdorf Schöppingen wurde verbunden mit einem Treffen mit der Geschäftsführerin der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen, Julia Haarmann, und aktuellen Stipendiat:innen. Ein weiterer Gesprächstermin in Münster nahm die aktuelle internationale Ausschreibung zum literarischen Residenzprogramm stadt.land.text NRW in den Fokus.