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72. Internationale Kurzfilmtage Oberhausen
Die 1954 gegründeten Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen gelten als ältestes Kurzfilmfestival der Welt und als eine der größten internationalen Plattformen für die kurze Form, einzigartig durch die gezeigte Bandbreite an Formen und Genres und vor allem durch seine Aufmerksamkeit für Experimente. Zahllose Filmemacher:innen und Künstler:innen, von Roman Polanski bis Cate Shortland, von George Lucas bis Eija-Liisa Ahtila, haben hier ihre ersten Arbeiten präsentiert.
Durch die Kurzfilmtage wurden politische und ästhetische Entwicklungen angestoßen, etwa durch das Oberhausener Manifest, das vielleicht wichtigste Gruppendokument des deutschen Films. Seit Jahren genießen die Kurzfilmtage auch einen hervorragenden Ruf in der Kunstszene. Die gleichberechtigte Behandlung von Video in den Wettbewerben seit Ende der 1980er Jahre, die anhaltende Beschäftigung mit Werbe- und Industriefilm und die Einführung des MuVi, des weltweit ersten Filmfestivalpreises für Musikvideos aus Deutschland Ende der 90er Jahre oder einer eigenen Filmeinreichungsplattform gelten als richtungsweisend und innovativ. 2025 übernahmen Madeleine Bernstorff und Susannah Pollheim als künstlerische bzw. kaufmännische Leitung die Geschäftsführung des renommierten Festivals.
Die 72. Internationale Kurzfilmtage Oberhausen finden vom 28. April bis 3. Mai 2026 statt und organisieren sich in fünf Wettbewerbe (internationale und deutsche Produktionen, Produktionen aus Nordrhein-Westfalen, internationale Kinder- und Jugendfilme, deutsche Musikvideos) und in kuratierte Programme.
Der Besuch des Festivals wird ergänzt durch Gespräche mit Filmemacher:innen, Veranstalter:innen und Institutionen aus den Bereichen (Kurz-)Film und Medienkunst in Nordrhein-Westfalen.