ORBIT 2024 © Sophia Hegewald, Orbit Festival

58. Wittener Tage für Neue Kammermusik & ORBIT – Festival für aktuelles Musiktheater

22. bis 27.04.2026 | Pressereise

Die Wittener Tage für Neue Kammermusik zählen international zu den führenden Uraufführungsfestivals. Sie finden vom 24. bis 26. April 2026 bereits zum 58. Mal statt und werden gemeinsam vom Westdeutschen Rundfunk (WDR) und dem Kulturforum Witten veranstaltet. An drei Tagen bietet das Festival regelmäßig rund 20 Uraufführungen sowie mehrere deutsche Erstaufführungen. Mit einem Porträt richten die Wittener Tage einen Fokus auf das Schaffen ausgewählter Residenzkünstler:innen, der kompositorische und der interpretatorische Nachwuchs wird mit dem Atelier Witten und dem Witten-#Labor gefördert, ein Outdoor-Projekt trägt die Neue Musik aus dem Konzertsaal hinaus in den Stadtraum. Künstlerischer Leiter des Festivals ist Anselm Cybinski, Redakteur für zeitgenössische Musik beim WDR 3.

Fast zeitgleich findet in Köln das ORBIT – Festival für aktuelles Musiktheater statt (23. bis 26. April). ORBIT steht für ein Genre, das die Sparten Musik, Theater, Literatur, Tanz und Bildende Kunst auf Augenhöhe vereint und sich durch kollektives, transdisziplinäres Arbeiten, experimentelle Ansätze, Risikobereitschaft, radikales Denken und Aktualitätsbezogenheit auszeichnet. Als Plattform für lokale wie internationale Künstler:innen der freien Szene ist ORBIT ein Festival der Begegnung und des Austauschs. ORBIT wird auf Initiative und unter der künstlerischen Leitung der Komponistin und Musikerin Christina C. Messner und der Regisseurin Sandra Reitmayer realisiert. Für die Festivalausgabe 2026 sind mehrere Uraufführungen geplant: unter anderem Auftragswerke von Philipp C. Mayer mit dem Ensemble Garage sowie ein neues Werk der Schweizer Komponistin Cécile Marti. Das Festival wird ergänzt durch Performances im öffentlichen Raum und Diskussionsveranstaltungen.

Neben dem Besuch der beiden Festivals in Köln und Witten sind im Rahmen dieser Pressereise Gesprächstermine mit den jeweiligen künstlerischen Leitungen sowie mit Künstler:innen und Ensembles insbesondere der freien Szene in NRW geplant.