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Tanzrecherche NRW: Stipendien für 2026 vergeben
Das NRWKS hat erneut vier Stipendien im Rahmen des renommierten internationalen Stipendienprogramms »Tanzrecherche NRW« vergeben: Ada Freund, Brig Huezo, ISaAc iSaBeL Espinoza Hidrobo und Krisna Satya erhalten 2026 die Möglichkeit, für mehrere Wochen themenbezogene, produktionsunabhängige Recherchen durchführen.
Im Rahmen der »Tanzrecherche NRW« werden zwei Stipendien an Tanzkünstler:innen aus dem Ausland vergeben, um internationale Impulse nach NRW bringen. Zwei weitere Stipendiat:innen, die ihren Lebens- und Arbeitsschwerpunkt in einer der 20 Mitgliedsstädte des NRWKS haben, fördern im Ausland den interkulturellen und transdisziplinären Dialog mit Tanzkünstler:innen.
Tanzrecherche NRW #58
Die finnische Künstlerin Ada Freund untersucht, wie Zeit durch verkörperte und sinnliche Erfahrungen wahrgenommen wird. In Zusammenarbeit mit der lokalen Sounddesignerin Maja Prill und vor dem Hintergrund der Wuppertaler Schwebebahn eröffnet die Recherche eine interkulturelle Reflexion über Zeitbewusstsein und Zwischenzustände.
Tanzrecherche NRW #59
Brig Huezo, postdigitale:r Choreograf:in, reist von Köln nach Kyoto und Tokio. Von GeikoTraditionen und Oiran-Ikonografien bis hin zu den digital verstärkten Fantasien der zeitgenössischen Hentai-Kultur erweitert Huezo eine choreografische Sprache zwischen Bewegung, Daten und Begehren.
Tanzrecherche NRW #60
ISaAc iSaBeL Espinoza Hidrobo, Künstler:in und Aktivist:in aus Köln, vertieft ihre Praxis in Rio de Janeiro. Unter Anleitung lokaler BIPOC-Praktiker:innen knüpft ISaAc iSaBeL Espinoza
Hidrobo an die gelebten Realitäten und spirituellen Techniken Rios an und verbindet die Wasserrituale des Candomblé mit queeren, vorkolonialen Kosmologien.
Tanzrecherche NRW #61
Der Choreograf Krisna Satya versetzt das balinesische Raumkonzept »Asta Kosala Kosali« in den urbanen Kontext Düsseldorfs. In der Tanzrecherche #61 erforscht Satya die körperliche Anpassung innerhalb des Neuen Zollhofs, wo Frank Gehrys fließende Konstruktionen zu einem Ort kultureller und architektonischer Verhandlungen werden.
Der Auswahljury gehörten an: Jun.-Prof.in Dr.in Maren Butte (Institut für Medien- und Kulturwissenschaft der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf), Lucie Ortmann (Dramaturgie, tanzhaus nrw, Düsseldorf) und Reut Shemesh (Tänzerin und Choreografin, Köln). Den Juryvorsitz hatte Franziska Werner (NRWKS).