Die Kantine © Thilo Beu

Produktion 2025/26: Die Kantine

Nico Sauer

»Die Kantine« richtet sich auf eine Hinterfragung der Produktion von Musiktheater innerhalb der arbeitsteilig und hierarchisch organisierten Struktur des Opernbetriebs. Site-spezifisch auf die beteiligten Theater in Münster und Darmstadt abgestimmt, wendet sich das Projekt sowohl ans Publikum wie auch ans künstlerische und nicht-künstlerische Personal der Theater. Das Publikum wird hinter die Kulissen und damit in den gewöhnlich verborgenen Bereich der Theatermaschinerie geführt. Dabei »agieren Musikerinnen als Garderobenpersonal, Techniker:innen übernehmen die Rolle der Sänger:innen und Verwaltungsangestellte wechseln in die Bühnenbildnerei. Tätigkeiten werden re-enactet und ad absurdum geführt. Funktionale Handlungsabläufe, wie die EDV-Arbeit der Buchhaltung, werden in rhythmisch exakte Partituren übertragen und von Musiker:innen choreographisch ihrer Funktion enthoben. Job-Shadowing wird eingesetzt, um künstlerische Positionen zu imitieren, die jahrelange Ausbildung voraussetzen würden. Die daraus erwachsende inszenierte Dysfunktionalität wird zum ästhetischen Konzept.«

Team

Nico Sauer studierte Komposition u. a. bei Wolfgang Rihm und Manos Tsangaris. Als multidisziplinärer Künstler verbindet er in seiner Arbeit die Tätigkeiten von Komponist, Performer, Theaterregisseur, Filmemacher, Kurator und Programmierer. Im Rahmen vielgestaltiger transdisziplinärer Arbeiten machte er in jüngerer Zeit durch eine eigenständige und originelle Handschrift auf sich aufmerksam, so zuletzt bei der »Münchener Biennale für Musiktheater« mit seinem Public-Space-Projekt »Rüber«. Verschiedene frühere Arbeiten verbinden ihn bereits mit seinem Team aus Caroline Beach, Rosa Coppola und Jasmin Knitter.

Trailer

Programmes

Die Kantine © Thilo Beu

Produktion 2025/26: Die Kantine

Nico Sauer

»Die Kantine« richtet sich auf eine Hinterfragung der Produktion von Musiktheater innerhalb der arbeitsteilig und hierarchisch organisierten Struktur des Opernbetriebs. Site-spezifisch auf die beteiligten Theater in Münster und Darmstadt abgestimmt, wendet sich das Projekt sowohl ans Publikum wie auch ans künstlerische und nicht-künstlerische Personal der Theater. Das Publikum wird hinter die Kulissen und damit in den gewöhnlich verborgenen Bereich der Theatermaschinerie geführt. Dabei »agieren Musikerinnen als Garderobenpersonal, Techniker:innen übernehmen die Rolle der Sänger:innen und Verwaltungsangestellte wechseln in die Bühnenbildnerei. Tätigkeiten werden re-enactet und ad absurdum geführt. Funktionale Handlungsabläufe, wie die EDV-Arbeit der Buchhaltung, werden in rhythmisch exakte Partituren übertragen und von Musiker:innen choreographisch ihrer Funktion enthoben. Job-Shadowing wird eingesetzt, um künstlerische Positionen zu imitieren, die jahrelange Ausbildung voraussetzen würden. Die daraus erwachsende inszenierte Dysfunktionalität wird zum ästhetischen Konzept.«

Team

Nico Sauer studierte Komposition u. a. bei Wolfgang Rihm und Manos Tsangaris. Als multidisziplinärer Künstler verbindet er in seiner Arbeit die Tätigkeiten von Komponist, Performer, Theaterregisseur, Filmemacher, Kurator und Programmierer. Im Rahmen vielgestaltiger transdisziplinärer Arbeiten machte er in jüngerer Zeit durch eine eigenständige und originelle Handschrift auf sich aufmerksam, so zuletzt bei der »Münchener Biennale für Musiktheater« mit seinem Public-Space-Projekt »Rüber«. Verschiedene frühere Arbeiten verbinden ihn bereits mit seinem Team aus Caroline Beach, Rosa Coppola und Jasmin Knitter.

Trailer

Matomo-Pixel