Ein Netz aus braunen Fäden spannt sich über eine gezeichnete Europakarte
© TheAndrasBasta | pixabay

Europäische Netzwerke

Ein Programm für Kultur und ökologische Nachhaltigkeit in urbanen Kontexten

Mit dem Programm »Europäische Netzwerke« wurde ein mehrstufiger Entwicklungsprozess eingeleitet, der sich dem Zusammenhang von Kultur und ökologischer Nachhaltigkeit widmet.

Vor allem in den Städten und ihren einzelnen Vierteln und Quartieren sind Fragen der Reduktion des eigenen Carbon Footprints drängend: Wie werden städtische Räume genutzt? Welche Rolle müssen Kunst und Kultur bei der Bewältigung des Übergangs zu einer nachhaltigen, inklusiven Gesellschaft einnehmen sowie bei der nachhaltigen Umgestaltung von städtischen Räumen und Quartieren in der Post-Covid-Zeit? Welchen Beitrag können dabei die Kulturinstitutionen mit ihren Produktionen, die freie Kultur und auch die Kulturverwaltung leisten bzw. welche strukturellen Änderungsprozesse braucht es? Und vor welchen Herausforderungen steht die Kulturverwaltung, um den neuen Aufgaben auf administrativer Ebene zu begegnen, welche Methodenkompetenz muss hier aufgebaut werden?

Unbestritten müssen sämtliche Bereiche des urbanen Zusammenlebens, des Arbeitens, des Wirtschaftens, des Wohnens, des Konsums, der Freizeit und der Mobilität auf mögliche Beiträge zu klimaneutralem Handeln hinterfragt werden. Dabei sind die Potenziale von klimaneutraler Kulturarbeit in den urbanen Kontexten noch kaum ausgeschöpft.

Ein wichtiges Etappenziel auf diesem Weg ist die Einreichung eines Creative Europe Antrags im Jahr 2022 zur Kunst und Kultur als Changemaker der nachhaltigen Stadtgesellschaft. Der Antrag zielt auf die Qualifizierung von Akteur:innen und Kulturschaffenden, die durch internationale Vernetzung mit entsprechenden Kompetenzen ausgestattet werden sollen. Gemeinsam mit einer Reihe von Mitgliedsstädten sowie europäischen Partnerstädten soll der Weg zu einem mehrjährigen Projekt beschritten werden.