Zwei Frauen mit hautfarbenen Trikots sitzen mit dem Rücken gegeneinander auf dem Boden. Über den Köpfen tragen sie hautfarbene Krinolinen
© Hans Diernberger

MIRA 10_Ikonen

Eine Tanzperformance von MIRA

Die Ikone. Ein moralischer Kompass. Der Inbegriff eines Lebensgefühls. Eine Muse mit Vision. Doch immer ein weiblicher Körper. In ihrer neuesten Produktion durchleuchtet die Tanzkompanie MIRA feminine Bilder von Leiblichkeit, die faszinieren.

Gemeinsam mit drei Performerinnen erschafft Julia Riera in MIRA 10 eigene Ikonen. Frauencharaktere, die die Komplexität der Rollenbilder in ihrer Unvereinbarkeit zeigen. Die Frauenbilder entstehen zwischen Realitäten und Fiktionen, zwischen Phantastischem, Dystopischem und Utopischem. Im Fokus steht die Spannung zwischen Perfektion und menschlichen Schieflagen, die Unvollkommenheit des strauchelnden Körpers und des kämpfenden menschlichen Geistes. MIRA 10 ist inspiriert durch Werke von Fotokünstlerinnen und reflektiert die Übertragung fotografischer Gestaltungsmittel auf den Tanz.