© Jörg Landsberg

A Room of One's Own (Ein eigenes Zimmer)

Premiere

Die Uraufführung der 60minütigen Essay-Oper »A Room of One’s Own« der finnischen Komponistin Outi Tarkiainen erzählt zwar keine Geschichte, aber der pointenreiche, von gleichnishaften Handlungsfragmenten und kritisch-witzigen Einsichten überströmende Text von Virginia Woolf bietet Stoff genug für eine Oper.

Ihr Anliegen spitzt Woolf in der These zu, eine Frau benötige 500 Britische Pfund im Jahr – 1927 (!) – und ein eigenes Zimmer, um sich als Künstlerin entfalten zu können ...

Nach Orchesterwerken mit und ohne Gesangspartien, so u.a. für die BBC Proms in London, ist »A Room of One’s Own« Tarkiainens erste Opernkomposition, für die sie mit gutem Gespür für den tieferen Gehalt ihrer Musik Woolfs klassisch-feministischen Text als Grundlage aussuchte.

Die Inszenierung wird jeweils in einem Doppelabend mit der Oper »Suor Angelica« (Schwester Angelica) von Giacomo Puccini gezeigt.