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Monozelle


Öffentliche Intervention auf dem Worringer Platz in Düsseldorf
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www.gasthofworringerplatz.de



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Am turbulenten Düsseldorfer Worringer Platz erscheint eine Person, die eine schmale Acrylglas-Kabine mit gewölbter Frontscheibe vor sich herschiebt. Der Transport endet an einer öffentlichen Sitzbank, auf deren Sitzfläche die Kabine passgenau aufgesetzt werden kann.


Der Mann setzt sich auf die Bank, zieht das gläserne Gehäuse über sich und nutzt es für die nächsten Stunden als transparent abgeschirmtes Mikrobüro. Er arbeitet am Computer oder blättert in Schriftstücken. Ab und zu spricht er mit Neugierigen durch die seitlich angebrachten Hörsiebe. Später steht er auf, packt seine Sachen zusammen und rollt die Kabine wieder davon.


In den nächsten zehn Tagen wird er hier regelmäßig auftauchen, Passanten irritieren und an seinen Papieren arbeiten, während Straßenbahnen und Autos vorbeirauschen und andere Platzbewohner sich weiter ihren Geschäften widmen.


Der künstlerische Projekt »Gasthof Worringer Platz« von Oliver Gather und Andrea Knobloch öffnet seit 2013 Alltagsumgebungen für künstlerisches Handeln. Unvermutet ereignet sich Kunst zwischen Gewohnheit und Gebrauch und verschiebt und erweitert die Nutzungen städtischer Außen- und Innenräume.


Die Projekte bewegen sich oft zwischen Medien und Disziplinen. Bildende und darstellende Kunst ebenso wie Klangkunst und Musikperformance greifen ineinander und erzeugen mehr oder weniger ausgedehnte »Zeit-Räume«, die gegebene Strukturen durchkreuzen.


Alle Projekte werden im Austausch und in Kooperation mit wechselnden Partner*innen am Worringer Platz realisiert.


Akteur: Carsten Weber (Lektor, Bochum)

Betreuung: Christian Hasucha (Künstler/Projektautor, Berlin
 

01.–10.10.2018

täglich außer sonntags 10:00-12:00 und 14:00-16:00 Uhr

Gasthof Worringer Platz, Düsseldorf

Position der Monozelle: Lichtbank parallel zur Klosterstraße


www.gasthofworringerplatz.de



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