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Kitesh


Musiktheaterkollektiv »Hauen und Stechen«
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www.noperas.de

www.hauen-und-stechen.com



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Schon einmal, in einer heute nur wenig bekannten Oper Rimski-Korsakows, fand die russische Legende der versunkenen Stadt Kitesch und ihrer von unter dem Wasser her läutenden Glocken den Weg ins Musiktheater.


Gemeinsam mit dem Komponisten Alexander Chernyshkov unterziehen »Hauen und Stechen« musikalische und inhaltliche Motive Rimskis einer gründlichen Neubearbeitung.


Auch Elemente des Volksmusikalischen erscheinen mit dabei integriert ins Idiom zeitgenössischer Musik. 


Kitesh, versunken, aber noch immer lebendig, steht ein für den Entwurf einer glücklicheren, besser organisierten Welt, sein Versinken für den Utopieverlust, der unsere Zeit zeichnet.


In einem immersiven Musiktheaterevent, der durch Orte in der Stadt schließlich zur zentralen Bühne hinführt, kommen Publikum, Darsteller*innen und Musiker*innen zusammen zur kollektiven Beschwörung verdrängter Träume von einem besseren Leben.


Das Musiktheaterkollektiv »Hauen und Stechen« wurde 2012 von den Musiktheaterregisseurinnen Franziska Kronfoth und Julia Lwowski in Berlin gegründet.


Im Zentrum seiner Arbeit steht die Auseinandersetzung mit Werken der Opernliteratur und deren Übersetzung in ein neues Musiktheater opulenter Kunsträume und Klangwelten.


Die Gruppe betreibt ein sinnliches, emotional aufgeladenes Theater, das Raum für improvisatorische Impulse lässt und die direkte Berührung mit dem Publikum sucht. Klassisches Musikrepertoire erscheint dabei vielfach überschrieben, neukontextualisiert und kurzgeschlossen mit Elementen von Popkultur.

Erstproduzierendes Haus: Oper Halle. Anschließend wird »Kitesh« an der Oper Wuppertal und am Theater Bremen weiterentwickelt und aufgeführt.

Premieren-Termine der Uraufführungen: n.n.


www.noperas.de

www.hauen-und-stechen.com



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