Syrien – Gegen das Vergessen

In der Ausstellung folgt der syrische Kurator und Archäologe Jabbar Abdullah mit neun Künstler:innen und einem Kollektiv den Spuren des kulturellen Gedächtnisses Syriens. Im Museum schaffen sie ihren eigenen Ort gegen das Vergessen angesichts von Zerstörung und Verlust ihrer Heimat: Sie erkunden das Museumdepot, zeigen historische und einige noch nie öffentlich gezeigte zeitgenössische künstlerische Arbeiten sowie Kalligraphie, Malerei, Bildhauerei, Fotographie und Soundinstallationen.

Die Ausstellung beleuchtet die kulturelle Vergangenheit Syriens, seine jüngste Geschichte sowie die heutige Lebenswelt von Syrer:innen in Deutschland. Neben dem, was Syrer:innen auf der Flucht bei sich tragen konnten, von der Kleidung bis zum Smartphone, und wenigen persönlichen Dingen, die ihnen geblieben sind, haben sie ihre unterschiedlichen Geschichten, ihre Musik, ihre Erzählungen aus ihrer Heimat mitgebracht.