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Reisende Künstler*innen – Ein kulturpolitisches Upgrade


Symposium am 30.10.2019 im Künstlerhaus Dortmund

oTagungsprogramm

Das Kunstland NRW verfügt über vielfältige und anerkannte Residenz- und Austauschprogramme für bildende Künstler*innen. Im internationalen Vergleich wirken diese Programme in ihrer inhaltlichen Ausrichtung und in ihrer Struktur jedoch oft veraltet und wenig flexibel, u.a. weil der digitale Wandel Kommunikations- und Produktionsprozesse vor neue Herausforderungen stellt. Weil sie die realen Lebens-und Arbeitsbedingungen der Produzent*innen kaum berücksichtigen, laufen sie Gefahr, unattraktiv zu werden. Es ist nicht nur die Aufgabe von Künstler*innen sich neu zu positionieren, sondern auch die Residenzen müssen sich als attraktive Standorte im digitalen Zeitalter profilieren.


Das gemeinsam vom Frauenkulturbüro NRW und Landesbüro für bildende Kunst organisierte Symposium befasst sich mit der Neupositionierung internationaler Residenzprogramme in NRW und legt dabei den Fokus auf die Situation der Künstler*innen.


Es werden Themen wie Vereinbarkeit von künstlerischem Schaffen und familiären Verpflichtungen mit Kindern, Stipendienmanagement, Vernetzung und finanziellen Ausstattung von Residenzprogrammen in den Vordergrund gestellt, mit dem Ziel, kulturpolitische Handlungsempfehlungen zu formulieren.


Dr. Christian Esch, Direktor des NRW KULTURsekretariats, wird unter dem Titel »Die Essenz liegt im Netzwerk« einen Impulsvortrag zu Chancen und Risiken von Austauschprogrammen der öffentlichen Hand halten.


30.10.2019, 10:30-17:30 Uhr
Künstlerhaus Dortmund, Sunderweg 1, 44147 Dortmund
Eintritt frei 
Anmeldung erforderlich: theissen​[​at​]​frauenkulturbuero-nrw.de


Tagungsprogramm zum Download


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