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Abschlusspräsentation


Körper als Waffe – Choreografien des Todes/Choreografien von Krieg und Frieden
q   Tanzrecherche NRW

Trailer »Bombe spricht«

www.bodytalkline.de



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Im Sommer reisten die beiden Tanzkünstlerinnen Yoshiko Waki und Charlotte Goesaert von der Compagnie bodytalk, Artists in Residence am Theater im Pumpenhaus in Münster, nach Israel und Ramallah. Für ihre Recherche mit dem Titel »Körper als Waffe – Choreografien des Todes/Choreografien von Krieg und Frieden« arbeiteten sie dort mit Menschen, die in lebensbedrohenden Verhältnissen und Situationen bestehen müssen. Im besonderen Fokus stand die Technik des Ka'et Ensembles, der einzigen zeitgenössischen jüdisch-orthodoxen Tanz-Compagnie, deren einzigartige Bewegungssprache im religiösen Tanz gründet und Bewegungen als Gebet versteht.


In Zusammenarbeit mit diesem Ensemble ist das Tanztheaterstück »Bombe spricht« entstanden, das als Zwischenstand der Recherche im Theater Pumpenhaus Münster zu sehen ist.

Bombe spricht

Was, wenn Granaten ein Gewissen hätten? Sich entscheiden könnten, nicht zu explodieren? »Bombe spricht« geht von einem realen Anschlag aus. 1970, auf dem Flughafen München, wurde der Transitbus einer israelischen El-Al-Maschine attackiert. Passagier Arie Katzenstein warf sich schützend auf eine der Handgranaten. Und rettete mit dem eigenen Tod das Leben vieler anderer. Dieses Tanztheaterstück mit Live-Musik spürt dem selbstlosen suicide bomber nach – und erzählt die Geschehnisse aus der Perspektive der Mordwaffe. Es dehnt sich die Sekunde, die vom Ziehen des Abzugs bis zur Detonation vergeht. Zur explosiven Ewigkeit. Gemeinsam fragt das deutsch-israelische Team, ob eine Bombe sich ihrer Bestimmung entziehen kann. Und vielleicht als Vorbild taugt.


Termine: 26./27.10.2019, 20:00 Uhr
Theater im Pumpenhaus, Münster


Im Anschluss an die Vorstellung von »Bombe spricht« am 26.10.2019 gibt es Gelegenheit zu einem Publikumsgespräch.


Trailer »Bombe spricht«

www.bodytalkline.de



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