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Spuren nach Syrien (II)

Lesung und Musik


mit der Autorin Wihad Sulaiman und dem Quartett Hamam Abbiad, deutsche Lesung und Moderation Rolf Hemke
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Ansprechpartner





George Azar – Oud, Gesang
Adnan Abdullah – Elektro Tanbur
Maren Lueg – Nay Flöte, Saxophon, Querflöte
Shadi Alhoush – Darabuka   

 
Hamam Abbiad auf youtube



oZusatzangebot II Musikkulturen 2017


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Die seit 2015 in Essen lebende Autorin und Dramaturgin Wihad Sulaiman wurde 1988 in Hama (Syrien) geboren. Nach ihrem theaterwissenschaftlichen Studium und zahlreichen Workshops begann sie 2011 ihre dramaturgische Arbeit in Beirut und leitete einige Theaterprojekte in Syrien. Gleichzeitig verfasste sie mehrere Texte für die Bühne. Seitdem sie im Ruhrgebiet lebt, setzt sie diese Arbeit fort, u. a. für die  Theater in Mülheim und Oberhausen, teilweise gefördert vom Goethe-Institut und dem Royal Court Theatre. Ihre Medea-Adaption wurde im Februar 2017 in Oberhausen uraufgeführt.


Für die Lesung wurde das Stück »Existence« von Wihad Sulaiman, in dem eindrücklich Kriegserfahrungen geschildert werden, ins Deutsche übersetzt. Der Kölner Dramaturg und Autor Rolf C. Hemke (u. a. Herausgeber des Recherchebuchs »Theater im arabischen Sprachraum«) wird einige Textpassagen auf Deutsch lesen und im Anschluss ein Gespräch mit der jungen Autorin führen. Dabei wird der Fokus auf ihrer künstlerischen Arbeit und ihrer Sicht auf das heutige Syrien liegen.


Der konzertante Teil der Veranstaltung verweist auf die lebendige Entwicklung reicher arabischer Musiktraditionen. Maren Lueg (Nay-Flöte, Saxophon) ist auf ihren zahlreichen Reisen tief in Musik und Kultur des Mittleren Ostens eingetaucht.


Nach Studien in Schottland und London (Jazz, Saxophon, Nay-Flöte) arbeitete sie über zehn Jahre als Profi-Musikerin in der Weltmusik-Szene Großbritanniens.
 
Neben Auftritten mit ihren Bands arbeitete sie für die Royal Shakespeare Company, für TV und Film und trat bei zahllosen Festivals auf.


Zurück in Hagen arbeitet die Musikerin in diversen Musikprojekten mit geflüchteten Musikern und gründet im Dezember 2015 mit den drei syrischen Musikern George Azar, Shadi Alhoush (beide aus Damaskus) und Adnan Abdullah (aus dem kurdischen Norden Syriens das Quartett Hamam Abbiad, das die Lesung von Wihad Suliman ergänzt.


Sie spielen arabische Folks und Kunstmusik aus Syrien, Libanon und dem Irak. Sie entwickeln eigene Kompositionen, die orientalische und westliche Musik verbinden und arrangieren traditionelle syrische Musik auf sehr eigene Weise.
 
Ihre Musik ist ein farbenfrohes wie kunstvolles Zusammenspiel zwischen traditionellen Melodien des Orients, freien Improvisation von Oud, kurdischem Tanbur und Nay Flöte mit westlichen  Elementen und Instrumenten wie Saxophon und Querflöte.


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George Azar – Oud, Gesang
Adnan Abdullah – Elektro Tanbur
Maren Lueg – Nay Flöte, Saxophon, Querflöte
Shadi Alhoush – Darabuka   

 
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