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Kultur der | Freiheit | der Kultur



Ansprechpartner

Henrike Ströh
+49 (0) 202 698 27 207
stroeh​[​at​]​nrw-kultur.de

www.kulturfreiheitkultur.de



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Kunst und Kultur geraten zunehmend unter Druck. Illiberale Kräfte, insbesondere von Rechtsaußen, gehen gegen unliebsame Künstler*innen und Veranstaltungen vor. Sogenannte Cancel Culture und lautstarke Proteste nehmen zu, und an die Stelle von sachlichen Kontroversen treten Verbotsforderungen, Boykott-Appelle oder gar Gewalt-Androhungen.


Vor diesem Hintergrund hat das NRW KULTURsekretariat 2019 die Initiative »Kultur der | Freiheit | der Kultur« ins Leben gerufen. Sie soll vor allem Kulturakteur*innen darin unterstützen, den erstarkenden antidemokratischen Tendenzen der Gesellschaft zu begegnen und gezielt entgegenzuwirken.


So wurde in Zusammenarbeit mit dem Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus/Neonazismus an der Hochschule Düsseldorf (FORENA) eine Pilotstudie zur systematischen Kartierung der verbalen und körperlichen Übergriffe durch extremistische Täter*innen durchgeführt, von der auch Vereine und Initiativen wie beispielsweise »Die Vielen« profitieren können. Langfristig können diese Forschungsergebnisse dazu dienen, zielgerichtet Beratungsangebote für Opfer zu entwickeln.


Am 24. und 25. September 2020 wurden in Kooperation mit dem Kultursekretariat NRW Gütersloh ein öffentliches Gespräch und eine Fachkonferenz analog in Düsseldorf und gleichzeitig digital veranstaltet.


Expert*innen und Betroffene aus den Städten und Gemeinden trafen sich zu einem Gedankenaustausch mit Workshops und beschäftigen sich mit den gegen die Freiheit von Kunst und Kultur gerichteten Vorgängen. Behandelt wurde insbesondere die Frage, wie kommunale Veranstalter, Verwaltungen und Politik mit diesen Vorgängen umgehen können – liberal, demokratisch und mit klarer Haltung.


Am Vorabend der Konferenz sprachen Fußball-Idol, Influencer und Aktivist Hans Sarpei und die Journalistin und Autorin Nina Horaczek über Rassismus in Kultur und Sport und über antidemokratische Entwicklungen in Deutschland und Osteuropa.


Das Veranstaltungskonzept wurde entwickelt von einer Arbeitsgruppe, die das NRWKS unter Einbeziehung der Mitgliedsstädte sowie des Städtetags NRW und FORENA eingerichtet hat.


Partner der Konferenz waren die Kunsthalle Düsseldorf, das NRW-Forum Düsseldorf, Die Vielen NRW, das Düsseldorfer Schauspielhaus und WDR 3.

 
Konferenz-Programm


Unten finden Sie eine Aufzeichnung des Online-Gesprächs mit Dr. Britta Schellenberg (Geschwister-Scholl-Institut, LMU München) und Dr. Meron Mendel (Bildungsstätte Anne Frank) zum Thema »Antisemitismus und seine Auswirkungen auf die Freiheit der Kultur«

 
Weitere Mitschnitte dieser Fachkonferenz sind ab sofort auf der Website kulturfreiheitkultur.de zu sehen.


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Henrike Ströh
+49 (0) 202 698 27 207
stroeh​[​at​]​nrw-kultur.de

www.kulturfreiheitkultur.de



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