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Stadtprojekt in Köln


ANGSTRAUM KÖLN
q   Impulse Theater Festival

Eine Koproduktion von studiobühneköln und Impulse Theater Festival, gefördert durch die Kunststiftung NRW



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In Kooperation mit der studiobühneköln wurde ein ortsspezifisches Projekt entwickelt, das brennende Fragen unserer Zeit mit einem lokalen Kontext verknüpft – eine Herangehensweise darstellender Kunst, die in der Freien Szene entstanden ist.


Für ANGSTRAUM KÖLN entwickeln vier Künstler*innengruppen Arbeiten über Ängste, die immer wieder durch die Medien geistern und die gesellschaftliche Spaltung vorantreiben — ein Problem, das in Köln seit der »Silvesternacht« besonders präsent ist.


Die Künstler*innen haben sich mit den Ängsten vor offenen Drogenszenen, Straßensexarbeit, dem Islam und nichtweißen Männern beschäftigt und versucht, dem Ursprung dieser Ängste auf die Spur zu kommen. Daraus sind Aufführungen, Installationen und Begegnungsformate entstanden, die an verschiedenen öffentlichen Orten in Köln gezeigt werden.


Mit ihren Arbeiten laden die Künstler*innen dazu ein, einen Blick auf die komplexe Realität hinter den Skandalmeldungen zu werfen: Sie machen Verdrängtes sichtbar und offenbaren so manchen unvermuteten Zusammenhang.


Was ist Wirklichkeit, was Überzeichnung? ANGSTRAUM KÖLN macht den Versuch, mit der künstlerischen Zuspitzung und Perspektivierung zur Wirklichkeit durchzudringen. Damit steht auch die Frage im Raum, welche Rolle das Theater im Wettstreit konkurrierender Wirklichkeitsbeschreibungen einnehmen kann und will. Ein Versuch der Entdramatisierung.


14.–23.06.2019

Mit: Alexandra Berlinger / Martin Wagner, Antje Schupp, Julian Warner / Oliver Zahn


Die Arbeiten werden auf verschiedenen öffentlichen Plätzen in Köln gezeigt. Eintritt frei.

Konzept/Dramaturgie: Haiko Pfost, Wilma Renfordt
Produktionsleitung: Anna Bründl
Technische Leitung: Nino Petrich


Eine Koproduktion von studiobühneköln und Impulse Theater Festival, gefördert durch die Kunststiftung NRW



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