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Chaosmos


Eine Logistik-Oper
von Marc Sinan / Tobias Rausch / Konrad Kästner
q   Fonds Experimentelles Musiktheater

www.noperas.de



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Merken Sie? Ordnung ist eine gute Sache! Wir mögen sie.

Ohne sie gäbe es keine Zeit, keine Handelswege, keine Gesetze und Grenzen. Nicht einmal die Atome in unserem Körper wüssten wohin mit sich.

Wo keine Ordnung ist, erschaffen wir sie. Wir teilen willkürlich auf, ziehen Grenzen, wo keine waren, gruppieren neu. Wir ordnen Waren, Gedanken, Menschen. Wir ordnen unsere Welt. Und verursachen Chaos.

Ganz nebenbei: ohne Ordnung keine Musik. Musizieren repräsentiert, wie Gesellschaft funktioniert: Hierarchie, Anarchie, Demokratie, Totalitarismus, das Diktat der Algorithmen und unendliche Freiheit: das alles und noch viel mehr ist möglich.


Chaosmos ist eine Oper über das Wesen des Menschen, permanent und zwanghaft Ordnungen zu errichten und zu zerstören.

Ein interaktives Spiel im Logistikzentrum, das sich unsere Welt nennt. Musik, Geschichten, Bilder, Strukturen entstehen hier, Ordnung und Chaos fügen sich ineinander.

Und Sie als Publikum sind Teil davon. Sie ordnen, Sie entscheiden.


Marc Sinan (Komposition) ist Komponist und Gitarrist. In seiner Arbeit erprobt er neue Wege der Kollaboration zwischen Künstlern im transkulturellen und transmedialen Kontext.

Tobias Rausch (Text & Künstl. Leitung) arbeitet als Regisseur und Autor zwischen Stadttheater und freier Szene. Seine Projekte entwickelt er stets auf der Basis umfangreicher Recherchen. Er erhielt u.a. den Otto-Kasten-Preis der deutschen Intendanten 2007 und war mit seinen Projekten zu zahlreichen Festivals eingeladen.


Konrad Kästner (Video & Künstl. Leitung) arbeitete nach seinem Regie-Studium an der HFF Potsdam Babelsberg als Videokünstler an verschiedenen deutschen Bühnen, inszenierte unter anderem »FAUST II« und die Recherche-Theaterstücke »Der Auftrag« und »Die Möglichkeit« am Theater Bielefeld. Sein Dokumentarfilm »Kathedralen« wurde unter anderem mit dem »Max-Bresele-Preis für politisch relevanten Film« ausgezeichnet.

Premieren-Termine der Uraufführungen:
Oper Wuppertal: 11.01.2020
Oper Halle: 03.04.2020
Theater Bremen: 20.06.2020


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