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13.04.2020: Kulturelle Infrastruktur in der Krise stützen!


Statement des Städtetags NRW

Weitere Informationen zum Thema Corona:


www.mkw.nrw/Informationen_Corona-Virus


www.wirtschaft.nrw/nrw-soforthilfe-2020


www.land.nrw/corona

www.kulturrat-nrw.de

www.staedtetag-nrw.de

Übersicht Corona-Hilfsmaßnahmen (Stand: 03.04.2020)

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Rundbrief Nr. 11 des Kulturrats NRW

Runderlass des Ministeriums der Finanzen des Landes NRW vom 01.04.2020


07.04.2020: Corona versus Kultur


06.04.2020: Länderförderungen für Künstler in Berlin und NRW erschöpft, jetzt muss nachgelegt oder nachjustiert werden – Stellungnahme des Dt. Kulturrats

27.03.2020: Hilfe für Solo-Selbständige

26.03.2020: Deutscher Kulturrat fordert nationalen Kulturinfrastrukturförderfonds


25.03.2020: Corona-Krise – Deutscher Kulturrat und NRWKS


24.03.2020: Corona-Krise: Wie hilft die Landesregierung?


23.03.2020: Corona-Krise: Bundeskabinett verabschiedet Dreiklang an Gegenmaßnahmen


20.03.2020: Landesregierung beschließt Soforthilfe für Kultur- und Bildungseinrichtungen


19.03.2020: Mitteilung des Deutschen Kulturrats zum Hilfspaket der Bundesregierung


15.03.2020: Wichtige Hinweise für Fördernehmer*innen



oStatement Kulturausschuss des Städtetags Nordrhein-Westfalen vom 08.04.2020

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie und den Folgen für das kulturelle Leben in Deutschland hat der Kulturausschuss des Städtetages NRW am 08.04. Folgendes festgestellt:


Die Hilfsmaßnahmen des Bundes bieten eine flächendeckende Grund-Absicherung von Kulturschaffenden und Einrichtungen. Es ist zu begrüßen, dass der Kulturbereich maßgeblich in den Hilfsprogrammen verankert wird. Hierzu zählen insbesondere die Corona-Soforthilfe des Bundes, die erleichterte Inanspruchnahme der Grundsicherung für Arbeitsuchende und des Kinderzuschlags sowie die Flexibilisierung des Kurzarbeitergeldes und dessen Öffnung für den öffentlichen Bereich. Die Umsetzung und Gewährung dieser Maßnahmen muss zügig, unbürokratisch und flexibel erfolgen.


Die Maßnahmen des Landes Nordrhein-Westfalen ergänzen die Maßnahmen des Bundes in geeigneter Weise. Der Soforthilfefonds des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft ist als Ersthilfe dringend erforderlich, um das sofortige Abrutschen von Kulturschaffenden in Hartz IV zu verhindern und kurze Liquiditätsengpässe zu überbrücken. Die Aufstockung der Corona-Soforthilfe und die Flexibilität im
Umgang mit Fördermitteln sind weitere Bausteine zur Unterstützung des Kultursektors.


Diese Hilfen müssen beibehalten und erforderlichenfalls aufgestockt und ausgebaut werden.


Die Kommunen bekennen sich gemeinsam mit Bund und Land zu Ihrer Verantwortung für die Stützung der kulturellen Infrastruktur vor Ort. Zahlreiche kommunale kulturelle Einrichtungen stehen vor ungelösten finanziellen und organisatorischen Problemen, die bewältigt werden müssen. Die Kommunen unterstützen die freie und private kulturelle Szene subsidiär dort, wo andere Hilfsprogramme nicht greifen. Es werden Fördermittel fortgezahlt, Raummieten erlassen oder gestundet, Ausfallhonorare gezahlt oder neue Leistungen entwickelt und gefördert.


Die Städte und Gemeinden benötigen einen kommunalen Rettungsschirm, um die mit der Krise verbundenen erheblichen Einnahmeverluste und Aufwendungen bewältigen zu können. Dies gilt insbesondere für finanzschwache Kommunen, die keinerlei finanziellen Spielraum haben. Das von der Landesregierung geplante »Kommunalschutzpaket« ist ein guter Ansatz. Allerdings fehlt bisher jegliche Konkretisierung hinsichtlich des Volumens und der vorgesehenen Maßnahmen. Die Städte erwarten konkrete finanzielle Hilfen, die sie sofort und unbürokratisch einsetzen können.


Noch ist ungewiss, wie lange die Krise dauert. Wichtig erscheint, bereits jetzt Szenarien für eine gestufte Rückkehr zur Normalität zu entwickeln. Dabei sind die Kommunen und ihre Spitzenverbände mit Blick auf die kommunale Praxis vor Ort in alle Überlegungen des Landes einzubeziehen. Klar ist auch, dass unabhängig von der konkreten Dauer der Beschränkungsmaßnahmen die Aufbauarbeit im Kultursektor einen erheblichen Aufwand erfordern wird. Neben den Nothilfen und Sofortprogrammen muss daher auch über längerfristige Maßnahmen nachgedacht werden, die den Kulturbereich während und nach dem »Neustart« bei der Bewältigung der Folgen der Krise unterstützen.


Die Krise hat – neben allen Problemen – auch zu einem Innovationsschub geführt: Digitale Formate, kreative und partizipative Angebote entwickeln sich dynamisch in den Städten und Quartieren vor Ort. Auch wenn digitale Formate nicht das analoge Kulturleben ersetzen können, ergeben sich daraus Chancen für die Zukunft: Derzeit findet die Digitalisierung des Kulturbetriebs in einem atemberaubenden Tempo im flächendeckenden „Vollexperiment“ statt. Diese Erfahrungen müssen ausgewertet, gute Ergebnisse gesichert und weiterentwickelt werden.

Quelle: Statement Kulturausschuss des Städtetags NRW


Weitere Informationen zum Thema Corona:


www.mkw.nrw/Informationen_Corona-Virus


www.wirtschaft.nrw/nrw-soforthilfe-2020


www.land.nrw/corona

www.kulturrat-nrw.de

www.staedtetag-nrw.de

Übersicht Corona-Hilfsmaßnahmen (Stand: 03.04.2020)

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Rundbrief Nr. 11 des Kulturrats NRW

Runderlass des Ministeriums der Finanzen des Landes NRW vom 01.04.2020


07.04.2020: Corona versus Kultur


06.04.2020: Länderförderungen für Künstler in Berlin und NRW erschöpft, jetzt muss nachgelegt oder nachjustiert werden – Stellungnahme des Dt. Kulturrats

27.03.2020: Hilfe für Solo-Selbständige

26.03.2020: Deutscher Kulturrat fordert nationalen Kulturinfrastrukturförderfonds


25.03.2020: Corona-Krise – Deutscher Kulturrat und NRWKS


24.03.2020: Corona-Krise: Wie hilft die Landesregierung?


23.03.2020: Corona-Krise: Bundeskabinett verabschiedet Dreiklang an Gegenmaßnahmen


20.03.2020: Landesregierung beschließt Soforthilfe für Kultur- und Bildungseinrichtungen


19.03.2020: Mitteilung des Deutschen Kulturrats zum Hilfspaket der Bundesregierung


15.03.2020: Wichtige Hinweise für Fördernehmer*innen



oStatement Kulturausschuss des Städtetags Nordrhein-Westfalen vom 08.04.2020