Opernhaus
1907 wurde der ursprüngliche Bau nach Entwürfen des Kölner Architekten Moritz fertiggestellt. Dieser Bau, eine der Entstehungszeit entsprechende Mischung aus Neobarock und Jugendstil, wurde gegen Ende des Zweiten Weltkrieges bei einem Luftangriff schwer beschädigt. Nach langen Diskussionen, ob man die Ruinen abreißen und einen völlig neuen Bau errichten solle, oder ob man unter Verwendung der verbliebenen Bausubstanz planen solle, fiel die Entscheidung, nicht zuletzt aus Kostengründen, für eine Wiederverwendung der Ruine. Am Sonntag, 14. Oktober 1956, wurde das Haus mit einem Festakt und einer Festaufführung von Paul Hindemiths Oper »Mathis der Maler« eröffnet. Damit hatte das Theater in Wuppertal als eines der ersten in Westdeutschland nach den Provisorien »Theater in der Bergstraße« und der Stadthalle wieder eine eigene Spielstätte für Oper und Schauspiel. Aus einem Theater mit vier Rängen im Zuschauerraum war ein Haus mit zwei Rängen geworden. Bewusst hatte man auf die Wiederherstellung der »schwerverdaulichen Formensprache des Jugendstils« (!), so der Baumeister und Wuppertaler Baudezernent Prof. Hetzelt, verzichtet. Es war, trotz alter Hülle, ein Bauwerk aus dem ästhetischen Empfinden der 50er Jahre entstanden. Als signifikantes Beispiel dieser (innen-)architektonischen Richtung steht es mittlerweile unter Denkmalschutz.
Mit dem Neubau des Schauspielhauses in Elberfeld (1966) wurde das Drei-Sparten-Theater zum Opernhaus, zur Spielstätte für Musik- und Tanztheater.
Durch ein Brandschutzgutachten wurde die Schließung zwecks Renovierung des Opernhauses zum Dezember 2003 unvermeidbar. Im Januar 2009 wurde das Opernhaus neu renoviert in einem Festakt den Bühnen und dem Publikum übergeben. 768 Bürger der Stadt engagierten sich als Kulturträger und halfen so, die neue Bestuhlung des Opernhauses zu finanzieren. Ein großer Publikums-Andrang herrscht seitdem wieder bei Führungen und Vorstellungen. Im Opernhaus werden derzeit Oper und große Schauspielproduktionen der Wuppertaler Bühnen und Stücke vom Tanztheater Wuppertal Pina Bausch aufgeführt.
Schauspielhaus
Das Wuppertaler Schauspielhaus wurde von Gerhard Graubner entworfen und in den Jahren 1964 bis 1966 erbaut. Eröffnet wurde es am 24. und 25. September 1966 mit Gotthold Ephraim Lessings »Nathan der Weise« und Else Lasker-Schülers »Die Wupper«.
Das Gebäude, dessen horizontalen Gestaltungselemente im Außenbild betont werden, besteht aus drei Baukörpern, die symmetrisch zueinander geordnet und in der Höhe gestaffelt sind:
Eine weit ausladende Eingangshalle mit Atrium bildet das Erdgeschoss des Theaters. Der große Saal liegt zurückgesetzt über dem Erdgeschoss frei schwebend und zeigt durch die leicht gebogene Außenwand die innere Nutzung an. Den Abschluss bildet im hinteren Bereich an der Wupper das Bühnenhaus, das als reiner Kubus gestaltet wurde. Saal und Kubus zeichnen sich durch ein schmales Fensterband unterhalb des Daches aus, das die ansonsten schmucklosen weißen Fassaden in der Horizontale gliedert.
Nach den Bauarbeiten im Opernhaus, bei denen das Schauspielhaus alle drei Sparten Oper, Schauspiel und das Tanztheater Pina Bausch beherbergte, ist es nun selbst überholungsbedürftig und die große Bühne nicht in Benutzung.
Im Foyer wurde in dieser Spielzeit eine neue kleine Spielstätte mit 126 Sitzen eingeweiht. Premiere war am 25. September 2009 mit »Eine Billion Dollar«.
Die Sanierung des Schauspielhauses steht derzeit auf dem Spiel, da die Stadt sich laut eines zur Diskussion stehenden Haushaltssicherungsvorschlags genötigt sieht, die Mittel für die Sanierung des Hauses zu streichen und den Zuschuss für die Wuppertaler Bühnen zu kürzen.
(Quelle: Wuppertaler Bühnen)
- Über uns
- Städte
- Presse
- Presseinformationen
- 26.03.2012 // Klopsztanga
- 14.03.2012 // Jury-Rücktritt George-Tabori-Preis 2012
- 12.03.2012 // Transfer Korea-NRW - Kick-off in Seoul
- 17.02.2012 // Tanzrecherche NRW - Ausschreibung
- 15.02.2012 // Fexm - Neue Ausschreibung
- 19.12.2011 // Matching Fund NL-NRW
- 23.11.2011 // Fexm - TIMESHIFT
- 23.11.2011 // Impulse 2013 Pressegespräch in Köln
- 02.11.2011 // Tanzrecherche NRW in Mülheim
- 31.10.2011 // Next Level II
- 06.10.2011 // Impulse - Neue Leitung
- 22.09.2011 // Next Level Conference
- 06.09.2011 // mobiLES
- 21.07.2011 // Tanzrecherchen NRW #7 und #8
- 10.07.2011 // Impulse-Preis 2011 für Institutet und Nya Rampen
- Pressekontakt
- Presseinformationen
- Service/Formulare
- Anfahrt
- Formulare/Anträge
- Logos
- Newsletter
- Newsletter Mai 2012
- Newsletter April 2012/2
- Newsletter April 2012
- Newsletter März 2012
- Newsletter Februar 2012
- Newsletter Dezember 2011/Januar 2012
- Newsletter November 2011
- Newsletter Oktober 2011
- Newsletter September 2011
- Newsletter Juli/August 2011
- Newsletter Juni 2011
- Newsletter Mai 2011
- Kultur gut stärken
- Newsletter April 2011
- Newsletter März 2011
- Newsletter Februar 2011
- Newsletter Januar 2011
- Newsletter Dezember 2010
- Newsletter November 2010
- Newsletter Oktober 2010
- Newsletter September/»Feeds. Hören TV«
- Newsletter September 2010
- Newsletter Juli/August 2010
- Newsletter Juni 2010
- Newsletter 07.05.10
- Newsletter Mai 2010
- Newsletter April/Next Level Conference
- Newsletter April 2010
- Newsletter März 2010
- Newsletter Februar 2010/2
- Dezember/Januar 09/10
- November 2009
- Oktober 2009
- Texte
- Texte zur Kultur
- Neue Impulse
- Publikum im Wandel: Theaterarbeit in der Einwanderungsgesellschaft
- Theater unter Beschuss
- Theaterpakt in Nordrhein-Westfalen
- Kinder- und Jugendtheater in NRW – Das Modell?
- NRW – Das Einwandererland
- Städte zwischen Kooperation und internationalem Wettbewerb
- Regionale Kooperationen
- Kultur und Alter – Stellungnahme
- Kultur- und Bildungsangebote im demografischen Wandel
- Die Kolumne zu Ruhr.2010
- Programmhefttexte
- Texte zur Kultur
- Archiv
- 2-3 Straßen [2010]
- Auftrittsförderung HALBSTARK [2011]
- Ensemblia [2009]
- Jüdische Kulturtage in NRW [2011]
- Info
- Autorinnen und Autoren
- Chaim Be`er
- Louis Begley
- Michel Bergmann
- Esther Dischereit
- Lizzie Doron
- Lea Fleischmann
- Lena Gorelik
- Nina Hoger & Ensemble Noisten
- Barbara Honigmann
- Wladimir Kaminer
- Ursula Krechel
- Rudolf Kowalski & Eva Scheurer
- Rudolf Kowalski
- Marcel Möring
- Susan Pásztor
- Oliver Polak
- Mirjam Pressler
- Doron Rabinovici
- Viola Roggenkamp
- Gilles Rozier
- Rafael Seligmann
- Georg Stefan Troller
- Michael Wuliger
- Lesungen
- www.jktnrw.de
- Ansprechpartnerin
- Scene Ungarn in NRW [2010]
- Schule & Kultur
- Seniorentheater-Plattform NRW [2007-2010]
- Transfer France-NRW
- Aktuelles
- Mai 2012 // Matching Fund NL-NRW
- Mai 2012 // Besucherinnen FIDENA
- Mai 2012 // changeABLE cohesion in NRW
- April 2012 // Drei Fragen an Gloria Baeza
- April 2012 // Besucherinnen Frauenfilmfestival
- April 2012 // Eröffnung Klopsztanga
- März 2012 // Besucherprogramm April
- März 2012 // Transfer Korea
- März 2012 // Besucherfilm
- März 2012 // Kooperationsfrist
- März 2012 // Escape enter space
- Februar 2012 // Fristen Förderung
- Februar 2012 // Zorka Wollny in Mönchengladbach
- Februar 2012 // Transfer Korea - NRW
- Februar 2012 // Drei Fragen an Laurence Donohue-Greene
- Februar 2012 // Matching Fund NL-NRW 2012
- Januar 2012 // Klopsztanga. Polen grenzenlos NRW
- Januar 2012 // Presseecho
- Januar 2012 // Besucher Tanz und Medienkunst
- Dezember 2011 // Ausschreibung Kijimuna Festival
- Dezember 2011 // Escape Enter Space
- November 2011 // Drei Fragen an Wei-San Hsu
- November 2011 // Geförderte Projekte »Export«
- Oktober 2011 // Besucher Medienkunst & Schauspiel
- Oktober 2011 // Jazzplayseurope
- Oktober 2011 // »Conte d'Amour« in Polen
- Oktober 2011 // Förderfrist Kooperation
- September 2011 // Musikland NRW
- September 2011 // Besucher Zollverein
- September 2011 // Pina in Polen
- September 2011 // Besucher Künstlerresidenzen
- August 2011 // Besucher Ruhrtriennale
- August 2011 // »Export«-Förderung bis 15.09
- August 2011 // »Augen reiben« in Polen
- Besucher
- Klopsztanga
- Förderung
- Über uns


