Die Oper Köln versteht sich als ein Garant für musikalisch wie szenisch hochwertige Aufführungen. Über 1300 Plätze bietet das von Architekt Wilhelm Riphahn erbaute Opernhaus am Offenbachplatz, das in seiner puristischen Eleganz seit 1957 den Opernabenden in der Domstadt am Rhein einen würdigen Rahmen verleiht.
Große Sänger- und Dirigentennamen verknüpfen sich mit der Geschichte dieses Hauses, dessen künstlerische Geltung nicht zuletzt in bedeutenden Uraufführungen – »Bluthochzeit« von Wolfgang Fortner, »Die Soldaten« von Bernd Alois Zimmermann - seinen Ausdruck gefunden hat.
Für die kontinuierlich herausragende Qualität bürgt das Gürzenich-Orchester Köln, derzeit unter der Leitung von Generalmusikdirektor Markus Stenz.
Seit Beginn der Spielzeit 2009/2010 ist Uwe Eric Laufenberg Intendant der Oper Köln. Seine Amtszeit eröffnete er im September 2009 mit einer Neuproduktion von Richard Wagners »Die Meistersinger von Nürnberg«, deren inhaltlicher Köln-Bezug vom Publikum mit großer Zustimmung angenommen wurde und auch bei der Presse ein starkes Echo, mit erwartungsgemäß unterschiedlichen Wertungen hervorrief.
Bis zum Sommer 2010 wird sich noch fast allabendlich der Vorhang im Opernhaus am Offenbachplatz heben. Mit sieben Premieren und noch einmal doppelt so vielen Wiederaufnahmen kommt der Zuschauer in den Genuss einer Repertoire-Vielfalt, die von der besonderen Leistungsfähigkeit dieses Hauses Zeugnis gibt.
Ab der Spielzeit 2010/2011 steht die lange fällige, für die Dauer von drei Jahren geplante Renovierung des Hauses an. Das Motto dieser Phase lässt sich folgendermaßen beschreiben: »Oper ist überall möglich, Köln ist überall lebendig, Köln wird Oper!« Als wichtigstes Ausweichquartier wird das Palladium in Köln-Mülheim dienen, aber nicht nur dort wird in dieser Zeit Operngeschichte geschrieben: Auch andere Kölner Örtlichkeiten – das Gürzenich, verschiedene Kirchen, Theater und Hallen, die in der Tradition Kölns verankert sind – werden der Oper in dieser Zeit als Spielorte zur Verfügung stehen. Das Publikum wird dabei die besondere Situation erleben, das jeweilige musikalische Werk in einer Umgebung zu erleben, die in kongenialer Weise eigens für die Aufführung ausgewählt wurde.
Die Kinderoper der Oper Köln, die einen hervorragenden Ruf genießt und – aus quasi historischer Sicht - als Wegbereiter jeglicher Kinder-Sparten dieser Art an großen Opernhäusern angesehen werden darf, hat seit Herbst 2009 im Alten Pfandhaus in der Kölner Südstadt für die Dauer von vier Jahren eine feste Spielstätte.
Ob im stilvollen Haus am Offenbachplatz oder in den drei Jahren »unterwegs«: die Oper Köln verspricht nicht nur Exzellenz, sondern auch Aufbruch ins Neue.
(Quelle: Köln Tourismus)
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