Am 5. Oktober 1900 wurde der Hagener Theaterverein gegründet, der gemeinsam mit der Hagener Konzertgesellschaft 1901 den Anstoß zur Errichtung eines eigenen Gebäudes gab. 1909 wurde mit erheblicher privater Beteiligung von Hagener Bürgern die »Theater-AG« gebildet; 1910 trat der Theaterverein der AG bei. Das Engagement von Theaterbegeisterten aus Stadt und Region trug damit entscheidend dazu bei, dass Hagen seine eigene Bühne erhielt – das Theater versteht sich deshalb bis heute stolz als »Bürgertheater«.
Aus den 107 Entwürfen, die beim »Bauwettbewerb im Deutschen Reich 1909« eingingen, wurde der zweitplatzierte Entwurf von Prof. Dr. Ing. Ernst Vetterlein zur Realisierung ausgewählt. Verglichen mit dem erstplatzierten Entwurf zeichnete er sich durch eine eher gemäßigte Formensprache im Geiste des Historismus aus. Gleichwohl gehört das Theater bis heute zu den architektonischen Wahrzeichen der Stadt, ein bauliches Glanzlicht an der zentralen Einkaufsmeile, der Elberfelder Straße.
Zu den Besonderheiten des Theaterbaus gehören vier jeweils 2,50 m hohe Figuren, die die Fassade über dem Haupteingang schmücken: antike Musen von der Hagener Bildhauerin Milly Steger, die dem Dunstkreis des in Hagen so einflussreichen Jugendstils entstammte. Stegers Figuren sorgten lange Zeit ob ihrer üppigen Barbusigkeit und unverhüllten Nacktheit für helle Aufregung.
Im Zweiten Weltkrieg wurde die Hagener Innenstadt zu über neunzig Prozent in Schutt und Asche gelegt. Am 15. März 1945 wurde durch einen letzten Großangriff der Amerikaner auch das Theatergebäude in Mitleidenschaft gezogen.
Zahlreiche Bürgerinitiativen setzten sich jedoch für den Wiederaufbau ein, so dass das Theater – nach einer Übergangszeit in anderen Spielstätten – bereits 1949 mit dem »Rosenkavalier« von Richard Strauss wiedereröffnet werden konnte.
Seither bedient ein festes Musiktheater-Ensemble die Sparten Oper, Operette, Musical und Ballett sowie vereinzelte Schauspiel-Eigenproduktionen. Das Sprechtheater wird außerdem in breiter thematischer Auswahl durch Gastspiele abgedeckt.
Mit seinem ausgeklügelten Abonnementssystem erreicht das Theater Hagen bis heute eine große Publikumsakzeptanz und wirkt mit einem Anteil von etwa 30 Prozent an auswärtigen Besuchern auch weit über die Region hinaus.
Seit 2000 verfügt das Theater Hagen über eine eigene Jugendtheater-Sparte: Die junge Bühne »lutzhagen « gehört mit Kinder- und Jugendstücken sowie einem breit gefächerten theaterpädagogischen Angebot mittlerweile zu den erfolgreichsten Bühnen für den Theaternachwuchs in Deutschland.
Immer wieder macht das »lutzhagen« durch seinen Ansatz »junge Menschen spielen für junge Menschen« und den offensiven Umgang mit kritischen Themen auch überregional auf sich aufmerksam.
Am 19. September 2003 wurde mit einem feierlichen Festakt der Neubau des Werkstättentraktes eingeweiht. Dieser Neubau ersetzte die baufällig gewordenen Wirtschaftsgebäude des ehemaligen städtischen Krankenhauses. Bei einem bunten »Stadt-Theater-Fest« am 21. September 2003 wurde der Neubau symbolisch von den Hagener Bürgerinnen und Bürgern in Besitz genommen. Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung wurden an diesem Tag auch zwei neue Spielstätten eingeweiht, die in dem Neubau ihren festen Platz gefunden haben. Neben dem »lutzhagen«, das hier erstmals ein eigenes Domizil mit 150 Plätzen erhielt, verfügt das Theater mit der neuen Bühne »opushagen« nunmehr über eine vielseitig nutzbare Probe- und Studiobühne mit gut 300 Plätzen. (Quelle: Theater Hagen)
- Über uns
- Städte
- Presse
- Presseinformationen
- 26.03.2012 // Klopsztanga
- 14.03.2012 // Jury-Rücktritt George-Tabori-Preis 2012
- 12.03.2012 // Transfer Korea-NRW - Kick-off in Seoul
- 17.02.2012 // Tanzrecherche NRW - Ausschreibung
- 15.02.2012 // Fexm - Neue Ausschreibung
- 19.12.2011 // Matching Fund NL-NRW
- 23.11.2011 // Fexm - TIMESHIFT
- 23.11.2011 // Impulse 2013 Pressegespräch in Köln
- 02.11.2011 // Tanzrecherche NRW in Mülheim
- 31.10.2011 // Next Level II
- 06.10.2011 // Impulse - Neue Leitung
- 22.09.2011 // Next Level Conference
- 06.09.2011 // mobiLES
- 21.07.2011 // Tanzrecherchen NRW #7 und #8
- 10.07.2011 // Impulse-Preis 2011 für Institutet und Nya Rampen
- Pressekontakt
- Presseinformationen
- Service/Formulare
- Anfahrt
- Formulare/Anträge
- Logos
- Newsletter
- Newsletter Mai 2012
- Newsletter April 2012/2
- Newsletter April 2012
- Newsletter März 2012
- Newsletter Februar 2012
- Newsletter Dezember 2011/Januar 2012
- Newsletter November 2011
- Newsletter Oktober 2011
- Newsletter September 2011
- Newsletter Juli/August 2011
- Newsletter Juni 2011
- Newsletter Mai 2011
- Kultur gut stärken
- Newsletter April 2011
- Newsletter März 2011
- Newsletter Februar 2011
- Newsletter Januar 2011
- Newsletter Dezember 2010
- Newsletter November 2010
- Newsletter Oktober 2010
- Newsletter September/»Feeds. Hören TV«
- Newsletter September 2010
- Newsletter Juli/August 2010
- Newsletter Juni 2010
- Newsletter 07.05.10
- Newsletter Mai 2010
- Newsletter April/Next Level Conference
- Newsletter April 2010
- Newsletter März 2010
- Newsletter Februar 2010/2
- Dezember/Januar 09/10
- November 2009
- Oktober 2009
- Texte
- Texte zur Kultur
- Neue Impulse
- Publikum im Wandel: Theaterarbeit in der Einwanderungsgesellschaft
- Theater unter Beschuss
- Theaterpakt in Nordrhein-Westfalen
- Kinder- und Jugendtheater in NRW – Das Modell?
- NRW – Das Einwandererland
- Städte zwischen Kooperation und internationalem Wettbewerb
- Regionale Kooperationen
- Kultur und Alter – Stellungnahme
- Kultur- und Bildungsangebote im demografischen Wandel
- Die Kolumne zu Ruhr.2010
- Programmhefttexte
- Texte zur Kultur
- Archiv
- 2-3 Straßen [2010]
- Auftrittsförderung HALBSTARK [2011]
- Ensemblia [2009]
- Jüdische Kulturtage in NRW [2011]
- Info
- Autorinnen und Autoren
- Chaim Be`er
- Louis Begley
- Michel Bergmann
- Esther Dischereit
- Lizzie Doron
- Lea Fleischmann
- Lena Gorelik
- Nina Hoger & Ensemble Noisten
- Barbara Honigmann
- Wladimir Kaminer
- Ursula Krechel
- Rudolf Kowalski & Eva Scheurer
- Rudolf Kowalski
- Marcel Möring
- Susan Pásztor
- Oliver Polak
- Mirjam Pressler
- Doron Rabinovici
- Viola Roggenkamp
- Gilles Rozier
- Rafael Seligmann
- Georg Stefan Troller
- Michael Wuliger
- Lesungen
- www.jktnrw.de
- Ansprechpartnerin
- Scene Ungarn in NRW [2010]
- Schule & Kultur
- Seniorentheater-Plattform NRW [2007-2010]
- Transfer France-NRW
- Aktuelles
- Mai 2012 // Matching Fund NL-NRW
- Mai 2012 // Besucherinnen FIDENA
- Mai 2012 // changeABLE cohesion in NRW
- April 2012 // Drei Fragen an Gloria Baeza
- April 2012 // Besucherinnen Frauenfilmfestival
- April 2012 // Eröffnung Klopsztanga
- März 2012 // Besucherprogramm April
- März 2012 // Transfer Korea
- März 2012 // Besucherfilm
- März 2012 // Kooperationsfrist
- März 2012 // Escape enter space
- Februar 2012 // Fristen Förderung
- Februar 2012 // Zorka Wollny in Mönchengladbach
- Februar 2012 // Transfer Korea - NRW
- Februar 2012 // Drei Fragen an Laurence Donohue-Greene
- Februar 2012 // Matching Fund NL-NRW 2012
- Januar 2012 // Klopsztanga. Polen grenzenlos NRW
- Januar 2012 // Presseecho
- Januar 2012 // Besucher Tanz und Medienkunst
- Dezember 2011 // Ausschreibung Kijimuna Festival
- Dezember 2011 // Escape Enter Space
- November 2011 // Drei Fragen an Wei-San Hsu
- November 2011 // Geförderte Projekte »Export«
- Oktober 2011 // Besucher Medienkunst & Schauspiel
- Oktober 2011 // Jazzplayseurope
- Oktober 2011 // »Conte d'Amour« in Polen
- Oktober 2011 // Förderfrist Kooperation
- September 2011 // Musikland NRW
- September 2011 // Besucher Zollverein
- September 2011 // Pina in Polen
- September 2011 // Besucher Künstlerresidenzen
- August 2011 // Besucher Ruhrtriennale
- August 2011 // »Export«-Förderung bis 15.09
- August 2011 // »Augen reiben« in Polen
- Besucher
- Klopsztanga
- Förderung
- Über uns


