1959 wurde in Gelsenkirchen ein Theater eröffnet, das mit seiner lichtdurchfluteten Optik aus Glas seiner Zeit weit voraus war. Was das avantgardistische Gebäude des MiR so einzigartig macht, ist die Symbiose zwischen richtungsweisender Architektur und anspruchsvoller Kunst am Bau. Der berühmte Architekt Werner Ruhnau hat gemeinsam mit einem Kollektiv bildender Künstler das Erscheinungsbild unverwechselbar geprägt. Jean Tinguely und Robert Adams waren dabei, Norbert Kricke mit seiner Röhrenplastik an der Außenwand des Kleinen Hauses und Yves Klein. Der Franzose hat mit den monumentalen blauen Reliefs im Foyer das größte Monochrome seines Œuvres geschaffen, das zum weltweit bekannten Wahrzeichen des MiR geworden ist.
Und nicht nur als eine der architektonisch spektakulärsten Spielstätte der Nachkriegszeit übernimmt das Musiktheater im Revier, kurz MiR, eine führende Rolle in der Kulturlandschaft des Ruhrgebiets. Mehr als 120.000 Besucher konnten im vergangenen Jahr begrüßt werden. Damit gewinnt das Theater mit seinen 250 Beschäftigten für den Standort Gelsenkirchen zunehmend an Bedeutung.
Mit der Spielzeit 10/11 befinden wir uns mitten im Kulturhauptstadtjahr RUHR.2010, in der sich der europäische Fokus dieser Werkschau der Ruhrmetropole mit der fortlaufenden Leitlinie des MiR trefflich verbindet: denn »Europa schafft Legenden« lautet das Motto dieser Saison. Geschichten, Sagen, Fabeln, Märchen und Mythen werden mit den vielfältigen Mitteln des Musiktheaters und gemeinsam mit dem künstlerischen Partner, der Neuen Philharmonie Westfalens, aus der Sichtweise der heutigen Gesellschaft erzählt. Das alte Europa bietet genug Stoff für neue Erzählweisen, ungewohnte Perspektiven, überraschende Einblicke. Tief im Westen, hier, wo die engste Theaterdichte Europas verortet ist, wird das MiR zu einem Dreh- und Angelpunkt der Legenden, die wir vom Hörensagen kennen, in der Medienflut manchmal gar nicht mehr wahrnehmen, die das Musiktheater in sinnlichen Stunden darbieten wird.
Namhafte Regisseure und das Ensemble des MiR berichten davon, wie Geschichte Legenden schafft und dann zum Mythos wird. Der Spielplan bietet Wunschklassiker des Repertoires (Arrigo Boito, Sergej Prokofjew, Albert Lortzing, Richard Wagner, Benjamin Britten), aber auch Begegnungen mit Werken und Uraufführungen, die es lohnt kennen zu lernen (Johannes Kreidler, Sidney Corbett, Michael Schulz). Damit hat sich das MiR mit einem individuellen Spielplan gegen die enorm große Kulturkonkurrenz in NRW durchgesetzt. (Quelle: Stadt Gelsenkirchen)
- Über uns
- Städte
- Presse
- Presseinformationen
- 26.03.2012 // Klopsztanga
- 14.03.2012 // Jury-Rücktritt George-Tabori-Preis 2012
- 12.03.2012 // Transfer Korea-NRW - Kick-off in Seoul
- 17.02.2012 // Tanzrecherche NRW - Ausschreibung
- 15.02.2012 // Fexm - Neue Ausschreibung
- 19.12.2011 // Matching Fund NL-NRW
- 23.11.2011 // Fexm - TIMESHIFT
- 23.11.2011 // Impulse 2013 Pressegespräch in Köln
- 02.11.2011 // Tanzrecherche NRW in Mülheim
- 31.10.2011 // Next Level II
- 06.10.2011 // Impulse - Neue Leitung
- 22.09.2011 // Next Level Conference
- 06.09.2011 // mobiLES
- 21.07.2011 // Tanzrecherchen NRW #7 und #8
- 10.07.2011 // Impulse-Preis 2011 für Institutet und Nya Rampen
- Pressekontakt
- Presseinformationen
- Service/Formulare
- Anfahrt
- Formulare/Anträge
- Logos
- Newsletter
- Newsletter Mai 2012
- Newsletter April 2012/2
- Newsletter April 2012
- Newsletter März 2012
- Newsletter Februar 2012
- Newsletter Dezember 2011/Januar 2012
- Newsletter November 2011
- Newsletter Oktober 2011
- Newsletter September 2011
- Newsletter Juli/August 2011
- Newsletter Juni 2011
- Newsletter Mai 2011
- Kultur gut stärken
- Newsletter April 2011
- Newsletter März 2011
- Newsletter Februar 2011
- Newsletter Januar 2011
- Newsletter Dezember 2010
- Newsletter November 2010
- Newsletter Oktober 2010
- Newsletter September/»Feeds. Hören TV«
- Newsletter September 2010
- Newsletter Juli/August 2010
- Newsletter Juni 2010
- Newsletter 07.05.10
- Newsletter Mai 2010
- Newsletter April/Next Level Conference
- Newsletter April 2010
- Newsletter März 2010
- Newsletter Februar 2010/2
- Dezember/Januar 09/10
- November 2009
- Oktober 2009
- Texte
- Texte zur Kultur
- Neue Impulse
- Publikum im Wandel: Theaterarbeit in der Einwanderungsgesellschaft
- Theater unter Beschuss
- Theaterpakt in Nordrhein-Westfalen
- Kinder- und Jugendtheater in NRW – Das Modell?
- NRW – Das Einwandererland
- Städte zwischen Kooperation und internationalem Wettbewerb
- Regionale Kooperationen
- Kultur und Alter – Stellungnahme
- Kultur- und Bildungsangebote im demografischen Wandel
- Die Kolumne zu Ruhr.2010
- Programmhefttexte
- Texte zur Kultur
- Archiv
- 2-3 Straßen [2010]
- Auftrittsförderung HALBSTARK [2011]
- Ensemblia [2009]
- Jüdische Kulturtage in NRW [2011]
- Info
- Autorinnen und Autoren
- Chaim Be`er
- Louis Begley
- Michel Bergmann
- Esther Dischereit
- Lizzie Doron
- Lea Fleischmann
- Lena Gorelik
- Nina Hoger & Ensemble Noisten
- Barbara Honigmann
- Wladimir Kaminer
- Ursula Krechel
- Rudolf Kowalski & Eva Scheurer
- Rudolf Kowalski
- Marcel Möring
- Susan Pásztor
- Oliver Polak
- Mirjam Pressler
- Doron Rabinovici
- Viola Roggenkamp
- Gilles Rozier
- Rafael Seligmann
- Georg Stefan Troller
- Michael Wuliger
- Lesungen
- www.jktnrw.de
- Ansprechpartnerin
- Scene Ungarn in NRW [2010]
- Schule & Kultur
- Seniorentheater-Plattform NRW [2007-2010]
- Transfer France-NRW
- Aktuelles
- Mai 2012 // Matching Fund NL-NRW
- Mai 2012 // Besucherinnen FIDENA
- Mai 2012 // changeABLE cohesion in NRW
- April 2012 // Drei Fragen an Gloria Baeza
- April 2012 // Besucherinnen Frauenfilmfestival
- April 2012 // Eröffnung Klopsztanga
- März 2012 // Besucherprogramm April
- März 2012 // Transfer Korea
- März 2012 // Besucherfilm
- März 2012 // Kooperationsfrist
- März 2012 // Escape enter space
- Februar 2012 // Fristen Förderung
- Februar 2012 // Zorka Wollny in Mönchengladbach
- Februar 2012 // Transfer Korea - NRW
- Februar 2012 // Drei Fragen an Laurence Donohue-Greene
- Februar 2012 // Matching Fund NL-NRW 2012
- Januar 2012 // Klopsztanga. Polen grenzenlos NRW
- Januar 2012 // Presseecho
- Januar 2012 // Besucher Tanz und Medienkunst
- Dezember 2011 // Ausschreibung Kijimuna Festival
- Dezember 2011 // Escape Enter Space
- November 2011 // Drei Fragen an Wei-San Hsu
- November 2011 // Geförderte Projekte »Export«
- Oktober 2011 // Besucher Medienkunst & Schauspiel
- Oktober 2011 // Jazzplayseurope
- Oktober 2011 // »Conte d'Amour« in Polen
- Oktober 2011 // Förderfrist Kooperation
- September 2011 // Musikland NRW
- September 2011 // Besucher Zollverein
- September 2011 // Pina in Polen
- September 2011 // Besucher Künstlerresidenzen
- August 2011 // Besucher Ruhrtriennale
- August 2011 // »Export«-Förderung bis 15.09
- August 2011 // »Augen reiben« in Polen
- Besucher
- Klopsztanga
- Förderung
- Über uns


