Eva Menasse – Lässliche Todsünden
In einer postmodernen Gesellschaft forscht Eva Menasse nach archaischen Mustern. Sie spürt den sieben Todsünden nach und findet Trägheit und Gefräßigkeit, Wollust und Hochmut, Zorn, Neid und Habgier in den Taten ihrer ganz und gar weltlichen Protagonisten. Wie schon in ihrem literarischen Debüt, dem Bestsellerroman Vienna, erzählt sie auch in Lässliche Todsünden (Kiepenheuer & Witsch 2009) mit der ihr eigenen Mischung aus Poesie und Komik Geschichten, die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen.
Eva Menasse, geboren 1970 in Wien, begann als Journalistin bei "Profil" in Wien, wo sie später auch als Kulturkorrespondentin tätig war. Sie wurde Redakteurin der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" und begleitete u.a. den Prozess um den Holocaust-Leugner David Irving in London. Seit 2003 lebt sie in Berlin.
19.11.09 Essen
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