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Das hässliche Entlein

Ein Theaterspiel mit so gut wie keinem Wort, frei nach dem Märchen von H.C. Andersen
Theater La Senty Menti (Frankfurt am Main)
für Zuschauer von 3 bis 6 Jahren

Auf der Bühne liegt ein eiförmiger Tanzteppich. Darauf steht ein Ei. Und als es endlich platzt, kommt ein Wesen heraus, nass und unbeholfen, voller Hoffnung und Neugier. Die Kleidung, die bereit liegt, ist zu klein, die Schuhe sind zu groß, der Boden ist zu glatt, das Wasser ist zu nass.
Liora Hilbs neues Solostück erzählt von den Schwierigkeiten bei der Suche nach dem eigenen Weg und von der Sehnsucht in die Welt zu passen. Fast ohne Worte, mit Musik von Oliver Augst und Marcel Daemgen, auf einer Bühne von Tina Schulle (Berlin), inszeniert von Ania Michaelis (Berlin), folgt das Stück frei den Stationen von Hans Christian Andersens Märchen »Das hässliche Entlein«
und findet Bilder und Übersetzungen für die anrührende Geschichte der kleinen Ente, die in Wahrheit ein Schwanenküken ist.
Mit Blick auf ein ganz junges Theaterpublikum greift das Theater La Senty Menti die Idee des Klassikers auf und bearbeitet ihn mit wenig Sprache und viel Musik. Dabei verdichtet das Theater La Senty Menti heiter und klug die Entwicklung des Kükens zum Schwan in eine Geschichte übers Leben lernen und seinen eigenen Platz in der Welt finden.

Regie: Ania Michaelis | Spiel: Liora Hilb

»Liora Hilb... spielt das anfangs zerknautschte, hilflose Küken, das sich zunehmend besser in seiner Welt zurecht findet, mit so viel Wärme und Hingabe, dass die Kindergartenkinder auf den Stoffbänken unbewegt und ohne zu blinzeln auf die Bühne starren ... das hässliche Entlein, frei nach H. C. Andersen, kommt fast ohne Text aus. Musikalische Motive und eine Phantasiesprache aus onomatopoetischen Lauten nehmen die Kinder an die Hand und leiten sie durch einen Jahreszyklus ... Hilbs Spiel enthält Elemente des Abstrakten und zeigt Bilder, Assoziationen, Gedankensplitter über groß und klein, hässlich und schön, Trauer und Freude.«
(FAZ 9.10.2008)

»... was das Stück vermittelt, ist Zuversicht...«
(Frankfurter Rundschau 6.10.2008)

www.lasentymenti.de

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