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Gilles Rozier

Lesung aus
»Abrahams Sohn«

Gilles Rozier wurde 1963 als Sohn eines französischen Vaters und einer
polnischen Mutter geboren. In Jerusalem lernte er Hebräisch und begann
ein Jiddisch-Studium, das er mit einer Promotion abschloss. Heute leitet er das Haus für jiddische Kultur in Paris, das die größte jiddische Bibliothek Europas beherbergt.

Sein Roman »Liebe ohne Widerstand« (2004) machte ihn auch in Deutschland bekannt. In »Abrahams Sohn« (2007) erzählt Gilles Rozier einfühlsam und mit subtilem Witz aus dem Leben der in Jerusalem lebenden Sharon, die ihren Sohn bei einem Selbstmordanschlag verlor und sich nun – auch ohne Mann und mit 42 – sehnlichst noch ein Kind wünscht. Sharon, religiös verwurzelt im jüdischen Glauben, holt sich den Rat eines Rabbiners zu künstlicher Befruchtung ein und wagt schließlich einen (überraschenden) Neuanfang...

 

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