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György Dalos und Lea Polgár

Ungarn – gestern und heute 29.04 | 20:00

Das Jahr 1989 bedeutete für die osteuropäischen Staaten nach langer Abhängigkeit von der UdSSR und Herrschaft der kommunistischen Diktatur einen tiefen Einschnitt: endlich konnten die Länder demokratische Strukturen aufbauen und den Anschluss an das westliche Europa suchen. Der Schriftsteller György Dalos erzählt, wie der Prozess der Loslösung in Gang kam und welche Widerstände überwunden werden mussten, bevor aus dem Ostblock ein östliches Europa wurde. Dalos, 1943 in Budapest geboren, lebt als freier Schriftsteller in Berlin und ist einer der bedeutendsten ungarischen Schriftsteller.

Eine Lesung mit G. Dalos findet auch in Bochum, Dortmund, Düsseldorf und Neuss statt.


In ihrem ersten Roman «Die zwei Welten der Rahel Bratmann» erzählt Lea Polgár eine Familiengeschichte aus dem Budapest zwischen 1906 und 1911. Anhand von zwei Töchtern einer jüdischen Familie erzählt Polgár zwei Versionen eines Lebens. Kurz vor Beginn des ersten Weltkrieges begibt sich die Eine mit ihrem Mann nach Amerika und sieht ihre Ehe scheitern, die Andere heiratet einen Juden und wird glücklich. Eine friedliche Welt der Koexistenz in einer der großen europäischen Metropolen, wie es sie bald darauf nicht mehr geben dürfte.

Eine Lesung mit L. Polgár findet auch in Aachen, Bonn und Düsseldorf statt.

8,– € (erm. 5,– €)
Rosta Buchladen, 0251/44926, www.rosta-online.de

Kulturamt der Stadt Münster, Literaturverein Münster e.V., www.muenster.de/stadt/kulturamt , Deutsch-Ungarische Gesellschaft Münster
Bezirksregierung, Münster
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