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Eröffnung Hungarian State Folk Ensemble

«Labyrinth» 12.04 | 19:30

Neben der traditionellen Interpretation ungarischer Volkstänze präsentiert das in Ungarn noch relativ junge Tanztheater Traditionen auf moderne Weise. Ein herausragender Vertreter dieses Genres ist das Hungarian State Folk Ensemble mit seiner farbenprächtigen Tanzperformance «Labyrinth».

Die moderne Tanzoper drückt die Überzeugung aus, dass Traditionen nicht wie Museumsobjekte konserviert werden sollten. Sie sind unser gemeinsames Erbe, leben in uns und sind Teil  unseres Alltags – sie sind unsere Gegenwart und wie die Gegenwart schreiten sie voran und verändern sich ständig mit uns. Die Bartók-Trilogie zeigt den ästhetischen und philosophischen Weg, den der weltweit bekannte ungarische Komponist Béla Bartók gegangen ist, um von der traditionellen Volksmusik zur neuen Musik zu gelangen und vermittelt gleichzeitig ein Bild von den historischen, politischen, kulturellen und sozialen Faktoren, die ursächlich für diese Entwicklung waren.

«Labyrinth» ist der zweite Teil einer Trilogie, die sich mit den Tänzen und der Musik aus Bartóks Recherchen auseinandersetzt. Während der erste Teil der Trilogie aus einer authentischen Folklore-Performance besteht, gibt es in diesem Teil eine große Vielfalt an Bildern und Musik, aber der Schwerpunkt liegt zweifellos auf den Tänzern und Musikern. Die akustischen und visuellen Elemente dienen allein dazu, die Aufmerksamkeit auf den darstellenden Künstler zu lenken.

Die aufeinander folgenden Szenen weisen zwar denselben Stil auf, unterscheiden sich aber dennoch voneinander. Dies ist hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass jedes Bild etwas Neues auf die Bühne bringt. Die surrealen schwarzen Märchenfiguren mischen sich mit normalen Menschen. Einzelne Figuren und Paare, die im nächtlichen Feuer verloren sind, suchen einen Ausweg - bedeutungslose und bedeutungsvolle Worte werden entweder gesungen oder nur geflüstert. Fragmente von Liedern und Gedichten erinnern an alte Bräuche.

Spielerische Pantomime, barock anmutende Opernmusik (fünf Streicher und eine Klarinette), ein gemischter Chor, zeitgenössisches Ballett, Tanzpaare und Tanzparodien sind alle Teil des Stücks und sollen einen Eindruck der verschiedenen historischen Epochen vermitteln. Labyrinth ist eine unterhaltsame Tanzoper, die ihre Wurzeln in der ewigen und sich ständig wandelnden Welt der Mythen und Märchen hat. Sie knüpft immer noch sehr stark an die ungarischen Volkstraditionen an und folgt damit dem Erbe des großen Komponisten Béla Bartók. Die Tanzperformance «Labyrinth» übersetzt mit erstaunlicher Leichtigkeit Tradition in die Moderne.

Grußworte
Birgit Jörder
Bürgermeisterin Stadt Dortmund


Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff
Staatssekretär für Kultur des Landes Nordrhein-Westfalen


János Can TogayBotschaftsrat der ungarischen Botschaft und Direktor des Collegium Hungaricum Berlin

Labyrinth
Hungarian State Folk Ensemble

15,– € / 10,– € (ERM. 5,–€)
Tickets: 0231/50 27222 und www.theaterdo.de/tickets

Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, NRW KULTURsekretariat, Stadt Dortmund – Amt für Angelegenheiten des Rates und des Oberbürgermeisters, Theater Dortmund, Kulturbüro Stadt Dortmund, domicil gGmbH, Kulturbüro Stadt Dortmund
Opernhaus, Dortmund
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