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Café International

Wer still hält, verliert. Welchen Spielregeln folgt internationale Kulturarbeit in einer globalisierten Welt? Ideen, Erfahrungen, Diskussionen.

Café International: Als Deutschlands Gesellschaften, Kulturen und Grenzen vor genau 20 Jahren durchlässig wurden, schienen die Gesellschaftsspieler des Landes längst auf ein Zusammenwachsen der Welt vorbereitet. Im „Café International“, dem „Spiel des Jahres“ 1989, saßen sie als Diplomaten aus 12 Ländern am Wohnzimmertisch und feilschten um Nationalitäten, Identitäten, Austauschmodelle. Joker waren vier Spielfiguren, die überall zuhause waren.
Heute, zwanzig Jahre später, gibt es immer mehr dieser Joker, besonders unter den Künstlern und Kulturvermittlern. Aber auf welchem globalen Spielbrett bewegen sie sich? Welchen nationalen und regionalen Spielregeln folgen sie? Welche Mitspieler brauchen sie, welche Gegenspieler müssen sie fürchten? Welche Länder spielen überhaupt mit? Unter welchen Bedingungen und auf welchen Bühnen?
Anfang 2010 haben sich Kulturpolitiker, Künstler und Kulturvermittler aus Nordrhein-Westfalen, Deutschland und der Welt für zwei Tage in ein „Café International“ in Essen gesetzt und entwickelten im Rahmen einer Konferenz zur Zukunft Internationaler Kulturarbeit Spielregeln, Strategien, Netzwerke. Ergebnisse dieser Tagung, aktuelle kulturpolitische Diskussionen, internationale Diskurse oder Wissensaustausch sollen zukünftig auf dieser Internetseite stattfinden. Getreu dem Motto der Diplomaten, die sich vor 20 Jahren zum Spiel des Jahres am Wohnzimmertisch versammelten: Wer am meisten Leute an seinem Tisch versammelt, gewinnt. Wer still hält, verliert.

Foto links: © Klausi/pixelio.de
Foto rechts: © Peter Kirchhoff/pixelio.de
Foto Hintergrund: © Rike/pixelio.de
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