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Abschlusspräsentation


The Idea of Antidepressive Wear
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Ab Mitte Oktober 2015 untersuchte die in Düsseldorf lebende slowenische Tanzperformerin Lili M. Rampre gemeinsam mit dem ebenfalls aus Slowenien stammenden Designer, Musiker und bildenden Künstler Tomaž Tomljanović urbane Ausdrucksformen und Bewegungen im städtischen Raum.


Im Fokus dieser Tanzrecherche NRW #16 des NRW KULTURsekretariats stand die Frage, wie individuelle Werte sich auf unterschiedliche Arten im urbanen Raum manifestieren können. Von besonderem Interesse waren die Verbindungen von Tanz, Mode und Design.
 


Lili M. Rampre nahm dabei vor allem die Bewegung im städtischen Umfeld in den Blick: »Stadtarchitektur setzt immer ideale Bewegungsprofile voraus. Für mich als Tänzerin sind diese funktional angelegten Wege von besonderem Interesse. So haben Stadtplaner zum Beispiel immer im Auge, dass wir uns beim Shoppen von A nach B bewegen sollen.«


Gleichzeitig bringe der städtische Raum – wie etwa bei Demonstrationen – neue kollektive Bewegungsmuster hervor. Um diese wieder ins Bewusstsein zu rücken, entwickelte die Stipendiatin Aktionen wie beispielsweise einen »Slow Walk«.
 


Für Tomaž Tomljanović dagegen standen persönliche oder spirituelle Erfahrungen und ihre individuellen Ausdrucksformen im Vordergrund. Sie zeigen sich im Stadtbild in spezifischer Weise durch Modetrends oder Street Fashion: »Was sind deine Werte? Dein Modegeschmack ist das erste, wodurch du im urbanen Raum etwas über dich erzählst«.
 
Partnerschaftliche Unterstützung haben bei dieser Tanzrecherche NRW der Renegade/Pottporus e. V. und das Schauspielhaus Bochum geleistet.
 
Abschlusspräsentation: »Tanzrecherche NRW #16«
29. November 2015
Zeche 1, Prinz-Regent-Str. 50-60, 44795 Bochum


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