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Bruckner, Bach, Beimel


Ein Programm des Kettwiger Bach-Ensembles zum Reformationsjubiläum 2017
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Zum Reformationsjubiläum 1517/2017 stellt das Kettwiger Bach-Ensemble eine »Lutherische Messe« Johann Sebastian Bachs der »Messe e-Moll« von Anton Bruckner gegenüber. 100 Jahre nach der Reformation komponiert J. S. Bach für das orthodox-lutherisch geprägte Leipzig vier »Lutherische Messen«, deren Titel sich drauf bezieht, dass die liturgischen Stücke Kyrie und Gloria weiterhin Bestandteil der lutherischen Gottesdienstordnung sind bei Beibehaltung der lateinischen Liturgiesprache.


Wegen neuer Auffassungen im Abendmahlsverständnis und der daraus resultierenden Auffächerung der Gottesdienstordnung gehören die ursprünglich zum »Ordinarium missae« zählenden Stücke Sanctus, Benedictus und Agnus Dei nicht mehr dazu.


Anton Bruckners Messvertonungen prägen sein gesamtes kompositorisches Leben. Unter ihnen ragt die Messe e-Moll durch ihre Orientierung am altklassischen Klangideal der Polyphonie Palestrinas und durch ihre außergewöhnliche Instrumentalbesetzung ohne Streicher hervor.


Zwischen den beiden Werken aus der Tradition der beiden größten christlichen Kirchen erklingt als Uraufführung Thomas Beimels »Im Anfang« (Text: Prolog des Johannes-Evangeliums, instrumentale Besetzung wie bei Bruckner).


Programm:
 
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Lutherische Messe G-Dur BWV 236
 
Thomas Beimel (1967-2016)
Im Anfang war das Wort

 
Anton Bruckner (1824-1896)
Messe e-Moll

 
Termine:

14.10.2017, 20:00 Uhr
Laurentiuskirche, Wuppertal


15.10.2017, 17:00 Uhr

St. Joseph, Essen-Kettwig


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