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Neues Musiktheater –

Zum veränderten Zusammenspiel von Komposition und Regie


Matthias Rebstock, Hildesheim
Kölnischer Kunstverein, Köln, 19.5.2015
q   Fonds Experimentelles Musiktheater

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Während bei der Oper traditionell ein Text mit musikalischen Mitteln zur Darstellung gebracht wird, hat sich seit den 60er Jahren eine Auffassung von Musiktheater entwickelt, für die die Gleichberechtigung aller beteiligten Elemente, Materialien und Medien charakteristisch ist – ein freies Spiel, das nach musikalischen bzw. kompositorischen Prinzipien organisiert wird und erst im Moment der Aufführung entsteht.


Dadurch verändern sich die Prozesse des Komponierens und des Inszenierens und bewegen sich aufeinander zu. Beide sind am »Inszenieren des Hörens« beteiligt.  Anhand von Beispielen soll aufgezeigt werden, wie sich solche Prozesse der Inszenierung des Hörens beschreiben lassen und was daraus für die Produktionsprozesse von Musiktheater folgt.


MATTHIAS REBSTOCK

ist Institutsleiter des Bereichs »Szenische Musik« an der Universität Hildesheim und arbeitet als freier Regisseur im Bereich neuer Formen des Musiktheaters. Schwerpunkte seiner Forschungsarbeit bilden das Musiktheater im 20. und 21. Jahrhundert, Ästhetik und Zeichentheorie sowie die Analyse intermedialer Kunstformen.


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