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Neue Musik als Erfahrungsraum -

Wege des Hörens


Sabine Sanio, Berlin
Akademie Franz Hitze Haus, Münster, 16.4.2015
q   Fonds Experimentelles Musiktheater

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Im 20. Jahrhundert dominierte in der Musik lange die Vorstellung, Musik lasse sich als sprachähnliches System von geschlossener Logik organisieren. Erst mit der musikalischen Emanzipation des Geräuschs änderte sich die Situation. Beginnend mit der Minimal Music entstanden Konzepte eines neuen Hörens, die heute im Rahmen von Sound Art, Noise, Drone Music und anderen Tendenzen ihre Fortsetzung finden.


Welche Wege des Hörens eröffnen sich heute innerhalb der Neuen Musik? Was bedeutet die Erweiterung des musikalischen Materials, die Eroberung des Raums durch Klangskulpturen und -installationen sowie die Verwandlung von Partituren in musikalische Grafik und Visuelle Musik für die Beziehung der Künste untereinander?


SABINE SANIO

leitet den Studienbereich »Theorie und Geschichte auditiver Kultur« im Masterstudiengang Sound Studies an der Universität der Künste Berlin. In ihren zahlreichen Veröffentlichungen befasst sie sich u. a. mit der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts, der Idee ästhetischer Erfahrung, Medientheorie und -ästhetik und der Theorie auditiver Kultur.


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