q   Programme
e
r

ingolf #2 geht arbeiten


q   Fonds Experimentelles Musiktheater

posttwittershare

ingolf, so konnte es scheinen beim ersten Teil von Kötter/Seidls sechsteiligem »ingolf«-Projekt, sei eine Person. Ein Film, allem Anschein nach dokumentarisch, live dabei kommentiert vom Sirenengesang vierer Soprane, zeigte einen Tag im Leben des Instrumententüftlers Ingolf Haedicke samt dessen Nachdenken über neue Wege der Oper.


Die Realisierung seiner Oper der Zukunft geht  im nächsten Schritt nun überraschende Wege und führt den Zuschauer in den verborgenen Teil des MiR, die Werkstätten, wo Theater „gemacht“ wird. Wo aber liegen die Grenzen zwischen Realität und Inszenierung?


Wieder kreuzt Film sich mit Live-Geschehen. Von den Protagonisten des ersten Teils verbleibt nur eine Sängerin. Auf der Leinwand sehen wir sie in Haedickes Wohnung versetzt, ihre morgendlichen Rituale gleichen den früheren Haedickes, von ihm aber fehlt jede Spur.


Auch die Tischler des MiR geben Blicke in ihr Privates frei. Andere Betten, Bäder und Kaffeemaschinen. Währenddessen entsteht ein Bühnenbild, das seltsam der Wohnung des Films gleicht. Die Tischlerei mutiert dabei zur Bühne, der Theaterhandwerker wird zum Opernperformer.


Mit: Sina Jacka (Sopran), Bruno Kirchhof, Volker Lüdecke (Schreiner)


Aufführungen:


Musiktheater im Revier Gelsenkirchen:
   
Sonntag, 04.09.2016, 19:15 Uhr, Malsaal
Sonntag, 25.09.2016, 19:15 Uhr, Malsaal


Davor Filmvorführungen von »ingolf #1 lebt allein« (ohne Live-Gesang):


Sonntag, 04.09.2016, 18:00 Uhr, Foyer
Sonntag, 25.09.2016, 18:00 Uhr, Foyer


posttwittershare