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ingolf (2015/16–2016/17)


von Daniel Kötter und Hannes Seidl
Musiktheater im Revier, Gelsenkirchen
q   Fonds Experimentelles Musiktheater

Film, Musik, Regie:

Daniel Kötter, Hannes Seidl
 
Szenographie:

Rahel Kesselring
 
Dramaturgie:

Anna Grundmeier (MiR),

Roland Quitt (feXm)



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Im Mittelpunkt von »ingolf« stand die Erkundung von Oper als gesellschaftliches und betriebliches System, mit ihren Arbeitsweisen und Möglichkeitsformen. Ausgehend von der realen Person Ingolf Haedicke, ehemaliger Leiter der Phonothek an der Humboldt-Universität zu Berlin, und dessen Ideen zu einer Oper, entstand die Kunstfigur »ingolf«.


Haedickes Opernideen wurden zunächst innerhalb der einzelnen Abteilungen im Theater des MiR diskutiert und weiterentwickelt, bevor sich dieser Gedankentransfer auch auf die Einwohner Gelsenkirchens ausweitete.


Dabei trat der Ideengeber zunehmend zurück hinter ein fortschreitend komplexer werdendes »System ingolf«, dem schließlich Theater, Publikum und die Stadt selber angehörten.


Das Fortschreiten dieses Prozesses wurde der Öffentlichkeit zwischen Frühjahr 2016 und Sommer 2017 in insgesamt sechs aufeinanderfolgenden künstlerischen Formaten präsentiert:


ingolf #1 lebt allein
ingolf #2 geht arbeiten

ingolf #3 wohnt

ingolf #4 zieht aus / #5 macht Freunde
ingolf #6 geht auf die Bühne


Film, Musik, Regie:

Daniel Kötter, Hannes Seidl
 
Szenographie:

Rahel Kesselring
 
Dramaturgie:

Anna Grundmeier (MiR),

Roland Quitt (feXm)



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