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Tanzrecherche NRW


Internationales Stipendienprogramm für Tanzkünstler*innen
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Ansprechpartner

Christian Watty
+49 (0) 202 698 27 205
watty​[​at​]​nrw-kultur.de

Bewerbung nach Ausschreibung



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Die »Tanzrecherche NRW« bietet seit 2009 Tänzer*innen, Performer*innen und  Choreograf*innen die Möglichkeit, mehrere Wochen im Jahr produktionsunabhängig zu recherchieren.


Bis zu drei Künstler*innen oder Teams aus dem Ausland werden für eine Recherche mit besonderen regionalen Bezügen in kultureller, politischer, gesellschaftlicher oder  wissenschaftlicher Hinsicht nach NRW eingeladen. Andersherum können bis zu zwei NRW-Künstler*innen oder -Teams im Ausland recherchieren und so ihre Arbeit durch internationale Erfahrungen bereichern.


»Tanzrecherche NRW« ist ausdrücklich nicht produktionsorientiert, zielt also gerade nicht auf die Umsetzung weitgehend fertiger Konzepte. Vielmehr liegt der Schwerpunkt auf der intensiven Förderung künstlerischer Arbeit und Entwicklung experimenteller Arbeitsweisen. Damit unterscheidet sich das Konzept von vielen anderen Fördermodellen, nicht nur im Bereich Tanz.


Auch in Zukunft will das Stipendienprogramm internationale Impulse nach NRW bringen und mit jeder Residenz den Austausch zwischen internationalen Stipendiat*innen und der NRW-Szene fördern. Fortgeführt wird in diesem Kontext die Zusammenarbeit mit dem Festival »tanz nrw« und der kooperativ betriebenen Nachwuchsplattform »Sprungbrett <> Tanzrecherche NRW«.


Für 2020 wurden folgende Einladungen ausgesprochen: Die polnische, in Paris lebende Choreografin Ola Maciejewska beschäftigt sich im Herbst in Wuppertal mit Bühnenbildern von Rolf Borzik. Die israelische Choreografin Netta Weiser recherchiert im August und September in Köln an der Schnittstelle von Neuen Medien, Choreografie und experimentellem Radio-Hörspiel und der französische, in Stockholm lebende Tänzer Freddy Houndekindo widmet sich im November in Essen und Herne der modernen Nomadengesellschaft und ihren abstrakten Bewegungen.


Andersherum macht sich die Choreografin und Tänzerin Julia Riera-Kresser aus Köln im Sommer und Herbst in Tel Aviv und Barcelona auf die Spuren der Gaga-Technik und die ebenfalls in Köln arbeitende Choreografin Katharina Roll untersucht von Januar bis März in Japan Rituale der Reinigung und Hygiene als eine interkulturelle  körperbezogene Praxis.


Geboten werden jeweils Stipendien in Höhe von bis zu 6.000 Euro, je nach Art und Umfang der Recherche.


Das NRW KULTURsekretariat moderiert die Aufenthalte als betreuende zentrale Kontaktstelle und vermittelt Begegnungen und Gespräche mit Künstler*innen und Kulturinstitutionen ganz unterschiedlicher Disziplinen und Forschungseinrichtungen.


Die Ergebnisse werden jeweils im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung (in NRW) oder digitalen Dokumentation (im Ausland) präsentiert.


Ansprechpartner

Christian Watty
+49 (0) 202 698 27 205
watty​[​at​]​nrw-kultur.de

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