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Refugee Citizen:

Qualifizierung in der kulturellen und künstlerischen Praxis


Fachtagung am 13.07. in Wuppertal
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Nach zwei Tagungen 2015 und 2016, in denen es um die Bestandsaufnahme und Bewertung von Projekten und Fördersträngen in der kulturellen Arbeit mit Geflüchteten ging, beschäftigte sich die 3. Tagung der Programmreihe »Refugee Citizen« nun mit Bedarfen und Ausgestaltung von Qualifizierungen in der kulturellen und künstlerischen Praxis.


In diesem Spektrum lag der Fokus auf den komplexen Gelingensbedingungen von Kunst-und Kulturprojekten


Eine jetzt vorliegende, erste Bestandsaufnahme versammelte und untersuchte ausgewählte Kulturprojekte mit Geflüchteten in NRW und liefert erste Empfehlungen für eine gelingende Praxis. Diese Untersuchungsergebnisse wurden erstmals vorgestellt und in den weiteren fachlichen Diskurs eingespeist.
 
Gemeinsam mit Expert*innen und Praktiker*innen luden die Veranstalter zu Vorträgen, vier Gesprächsforen und einer Projektbörse ein, mit dem Ziel praxisnahe Weiterbildungsbedarfe zu formulieren.


Dabei standen folgende Fragen zur Debatte:
 
Welches Wissen, welche Haltung und welche Fertigkeiten brauchen wir im Umgang mit diversitären Gruppen und von wem können wir lernen?

 
Welche Fortbildungsangebote sind notwendig, um den besonderen kulturellen Prägungen, den psychosozialen Belastungen und dem rechtlichen Status der Geflüchteten im kulturellen und künstlerischen Kontext gerecht zu werden?

 
Wie können geeignete künstlerisch-ästhetische Methoden für die transkulturelle Praxisentwickelt und vermittelt werden?

 
Wie gewährleisten wir eine kritische Reflexion des eigenen Standpunktes sowie eine Sensibilisierung für die eigenen und die fremden ethisch-moralischen und politischen Aspekte?

 
Welche Konzepte eignen sich zur Beteiligung von  Menschen mit Fluchtgeschichte am gesellschaftlichen Diskurs, aber auch am Arbeitsmarkt?
 
In einer Abschlussrunde wurden die erarbeiteten Qualifikationsstrategien diskutiert.


Die Fachtagung wurde veranstaltet vom NRW KULTURsekretariat (Wuppertal), vom Kultursekretariat NRW Gütersloh und von der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW. Gefördert vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW. Mit freundlicher Unterstützung durch die Wuppertaler Bühnen und die Stadt Wuppertal.
 

Alle Infos zur Tagung und zum Programm finden Sie hier.


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