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Spuren nach Syrien:

Lesung und Musik


mit dem Schriftsteller Suleman Taufiq, dem Cellisten Basilius Alawad und dem Klarinettisten Yazan Alsabbagh
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Ansprechpartner

Rita Viehoff
+49 171 54 50 116
rita.viehoff​[​at​]​t-online.de

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»Jeder Mensch hat zwei Heimaten: Syrien und seine eigene.« Damit spielt der in Aachen lebende Schriftsteller Suleman Taufiq auf die reiche Geschichte seiner Heimat Syrien an, wo viele Volksgruppen und Völker über Tausende von Jahren ihre Spuren und Einflüsse in der Seele dieses Landes hinterlassen haben.
 
Der in Damaskus aufgewachsene Autor Suleman Taufiq liest aus seiner neuen Novelle »Café Dunja. Ein Tag in Damaskus«, eine  Hommage an seine Heimatstadt und eine Reise durch das Gedächtnis Syriens. Die Rückkehr eines jungen Mannes in seine Stadt wird verknüpft mit der Geschichte eines berühmten Kaffeehauses und seiner verschiedenen Besucher. Es erscheint wie eine Idylle, die es im heutigen kriegszerstörten Syrien nicht mehr gibt. Doch es ist auch die Vision eines erneut freien Syriens, wo wie früher an einem öffentlichen Ort angstfreie Gespräche über Religion, Philosophie und Familie stattfinden.


Suleman Taufiq ist ein Autor, der sich in beiden Welten bewegt, der deutschen wie der arabischen. Auf seinen literarischen Streifzügen begegnen wir Menschen, die sich wie er zwischen zwei Kulturen befinden. Er wird in seiner Lesung neben Auszügen aus »Café Dunja« weitere Prosa sowie Gedichte vorstellen. Auch darin geht es immer wieder um ein Land, das als wichtiges kulturelles Zentrum des Orients mit 7000jähriger Geschichte ein vielfarbiges Kaleidoskop an Religionen und Ethnien darstellt. Gleichzeitig zeigt er, dass persönliche Identität von vielfältigen Eindrücken, Erinnerungsfetzen und Fantasien unterlaufen heute mehr und mehr zu einer Illusion wird.
 
Kompositionen und Improvisationen des Cellisten Basilius Alawad  und des  Klarinettisten Yazan Alsabbagh. Das Duo reichert orientalische Traditionen mit Jazz an und lässt auf diese Weise Orient und Okzident musikalisch aufeinandertreffen.


Basilius Alawad, geboren 1994, studierte Cello an der Musikhochschule in Damaskus. Bereits während des Studiums spielte er im Syrischen Symphonie Orchester als Gast und Solo-Cellist. Außerdem spielte er im Damascus String Quartett bei Konzerten in Damaskus, im Libanon und in Bagdad. 2014 kam er nach Deutschland, heute lebt er in Aachen. Er spielt zurzeit in verschiedenen Ensembles, wie z.B. dem Syrischen Exil Orchester, dem Expat Philharmonic Orchestra und dem Damascus String Quintet, wo er im Rahmen der Berlinale 2016 mit Musikern aus dem Silk Road Ensemble auftrat. Er komponiert Werke für Cello, die u.a. in Weimar beim Kunstfest aufgeführt wurden.
 
Yazan Alsabbagh studierte Klarinette an der Musikhochschule in Damaskus. Er war der erste Klarinettist im Syrischen Orientalischen Symphonieorchester und Solo-Klarinettist des Orientalischen Symphonieorchesters, außerdem Mitglied der Zarkashee Band. Er nahm viele Soundtracks für arabische Serien und Filme auf und gab zahlreiche Konzerte in Syrien, Ägypten, Oman, im Libanon und in Jordanien. Er lebt seit 2015 in Aachen.


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