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NaNaya


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Osteuropäische Klangwelten und deren bildreiche Geschichten verschmelzen mit jazzigen Elementen und orientalischen Einflüssen.


Die Band NaNaya beschreitet musikalisch einen Weg zwischen den Kulturen, auf dem sich Traditionen aus Ungarn mit Melodien des Nahen Ostens treffen. Tief verwurzelt in den Melodien der Karpaten und den pulsierenden Rhythmen des Balkans, zeigt die Musik von NaNaya, was es bedeutet im heutigen Schmelztiegel Europa zu leben.


Dabei geht es nicht darum, traditionelle Lieder zu imitieren, sondern die  Erinnerungen an Geschichten und Melodien als Inspirationsquelle für eigenes Neues zu nutzen.
NaNaya spielen überwiegend eigene Kompositionen der charismatischen Sängerin Thea Soti, aber auch eigenständig arrangierte traditionelle Volkslieder. Die Sehnsucht nach den eigenen Wurzeln und ihre Auseinandersetzung mit dem osteuropäischen Liedgut verbinden sie mit Einflüssen aus dem Jazz. Thea Sotis Stimme ist zugleich archaisch und modern, instinktiv und intuitiv und zieht die Zuhörer in ihren Bann.


Neben Englisch und ihrer Muttersprache Ungarisch erfindet sie Phantasiesprachen, klingt manchmal wie eine Fado-Sängerin, manchmal wie eine Sängerin aus dem Roma-Volk, bringt aber auch Einflüsse aus Jazz und Klassik mit ein, um ihre Vision einer zarten wie kraftvollen kammermusikalischen Musik umzusetzen, die kosmopolitisch aber dennoch homogen klingt.


Die aus der ungarischen Minderheit in Nordserbien stammende Sängerin Thea Soti erhielt zunächst eine Ausbildung als klassische Pianistin in Serbien. Anschließend studierte sie Jazz-Gesang und Komposition in Budapest, Berlin, Hannover und Köln und beschäftigte sich intensiv mit freier Improvisation in Luzern. Zudem arbeitet sie in mehreren erfolgreichen Big Band Projekten über Deutschland hinaus als Sängerin und Komponistin.  


Die von Daniel S. Scholz gespielte Oud sorgt mit ihrem orientalischen Klang für das ganz besondere Timbre dieser Band. Die Kurzhalslaute entdeckte Scholz, von Hause aus Gitarrist, während seines Auslandstudiums in der Türkei. Er studierte Gitarre und Komposition an der Hochschule Osnabrück.


Der Kontrabassist Johannes Keller machte seine ersten musikalischen Gehversuche mit acht Jahren auf dem Violoncello am Rostocker Konservatorium. Nach Abschluss in Tontechnik an der SAE Berlin studierte er Kontrabass in Hannover, wo er wichtige Impulse für seine kompositorische Arbeit erhielt.

 
Jonas Pirzer studierte Jazz-Schlagzeug in Hannover, arbeitet sowohl als Leader wie auch Sideman in zahlreichen Bands und Projekten, für die er zum Teil auch komponiert und arrangiert.  


»Die in Hannover lebende Band rund um Sängerin Thea Soti fusioniert serbische Volksmusik, balkaneske Melodien und Jazzimprovisationen. Das Resultat ist keine Folkimitation, sondern eine sehr persönliche Musik, die sich in einer versatilen europäischen Kultur positioniert und dennoch ihrer musikalischen Traditionen erinnert.«  Folker
 
»Der frische und interessante Folk mit osteuropäischen Anklängen hat stellenweise Ohrwurm-Qualitäten und beweist, wie fruchtbar die Rückkehr zum Ort der eigenen Herkunft sein kann. Dass auch der gegensätzliche Fall, der Abschied von der Heimat, zur Rückbesinnung auf die Wurzeln führen kann, beweist Thea Soti.«  Jazzthetik

 
»Thea Soti und ihre Jungs lassen ihre imaginäre Folklore so schön schweben, dass sich dieses mit jazziger Sensibilität inszenierte Überall ganz heimelig anfühlt.« Bad Alchemy


Besetzung:
Thea Soti – Stimme, Kalimba
Daniel S. Scholz – Oud
Johannes Keller – Kontrabass
Jonas Pirzer – Schlagzeug, Perkussion


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