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Die Stühle


von Eugène Ionesco
Welt_Theater Köln
q   Kooperierte Projekte

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Nicht nur die Europäer*innen werden immer älter, auch die Migrant*innen, die nach Europa gekommen sind, leben immer länger und reflektieren ebenso ihre Träume, Vergangenheit und Versäumnisse.


In Eugène Ionescos absurdem Theaterstück »Die Stühle« begegnen die Zuschauer*innen einem sehr alten Ehepaar, das in einem abgelegenen Leuchtturm vor sich hin vegetiert und über seine zerplatzten Träume phantasiert, bis ein taubstummer Redner zu Besuch kommt.


Das Stück ermöglicht dem Publikum, über Sinn und Unsinn des Lebens zu philosophieren und vielleicht zu begreifen, dass sich zwischen Sein und Nichtsein, Vielem und Wenigem, Nichts und Allem nur ein schmaler Grat befindet, auf dem der Mensch wie ein blinder Seiltänzer seine Kunststücke vorführt und jederzeit in die Tiefe der Manege stürzen kann.


Der aus dem Iran stammende Regisseur und Schauspieler Mohammad-Ali Behboudi inszeniert das Stück in persischer Sprache (mit Untertiteln).
 
Regie: Mohammad-Ali Behboudi
Bühne: Sina Feiz, Mohammad-Ali Behboudi

Musik: Reza Kaveh
Kostüme: Nafice Fazely

Regieassistenz: Sina Feiz
Mit Zhaleh Shoari, Shapour Salimi, Bahman Filssouf
 
21.11.2017, 18:30 Uhr
Horizont Theater Köln
weitere Vorstellungen in Köln und anderen Städten sind in Planung.


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