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Hören und Sehen

Zum Zusammenspiel

unserer Wahrnehmung


Bernd Brabec de Mori (Graz)
Osthaus Museum, Hagen, 24.2.2015
q   Fonds Experimentelles Musiktheater

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Eine häufige Erfahrung unserer Tage bildet das Ausblenden situationsbedingter Gehörsinformation im Supermarkt oder auf der Straße mit dem Knopf eines Kopfhörers im Ohr. Ist der visuelle Sinn der primäre bei unserer Orientierung im Alltag? Wie funktioniert das Zusammenspiel der Sinne und was ist Synästhesie?  Gibt es Gesellschaften, bei denen dem Auditiven ein anderer Stellenwert zukommt als bei uns?


Erklärungen aus der Wahrnehmungspsychologie werden solchen aus der Philosophie gegenübergestellt, und beide schließlich werden aus anthropologischer Perspektive mit den erweiterten  Dimensionen von Weltwahrnehmung konfrontiert, wie sie in den indigenen Gesellschaften Amazoniens existieren.


BERND BRABEC DE MORI

studierte Musikwissenschaft, Philosophie  und Kunstgeschichte. Er verbrachte fünf Jahre mit ethnomusikologischer Feldforschung in Amazonien. Zu seinen Forschungsgebieten zählen Hörwahrnehmung, Auditive Anthropologie, Musik und Medizin, Musik und Magie und die Ethnomusikologie Amazoniens.


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