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Das bleibt eine Mode, die schnell vergessen sein wird –

Film, Sprache und Musik


Josef Kloppenburg, Karlsruhe
Dortmunder U, 21.4.2015
q   Fonds Experimentelles Musiktheater

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Kaum dass technologischer Fortschritt es erlaubte, das fotografische Bild zum bewegten zu erweitern, entstand das Bedürfnis nach einer Ergänzung auf Gehörsebene. Der Tonfilm, der die Stummfilmmusiker dann arbeitslos machte, würde eine Mode bleiben, »die schnell vergessen sein wird«, täuschte sich Louis B. Mayer noch Anfang der 30er Jahre.


Das Ineinander von Hören und Sehen im Kino beinhaltet Entscheidungen zur Relation von Bild und Klang, zu welchem Wortinformation, akustische Kulisse und Musik gehören. Welche Wege ging und geht hierbei der Film?  Wo bleiben sie von kommerzieller Erwägung bestimmt, und welche Wege erprobt er dort, wo er noch Freiheit zum Experimentieren besitzt?


JOSEF KLOPPENBURG

ist Herausgeber und Autor des mit dem Deutschen Musikeditionspreis ausgezeichneten Handbuches »Musik multimedial. Filmmusik, Videoclip, Fernsehen« innerhalb des Standardwerks »Handbuch der Musik im 20. Jahrhundert«. Er lehrt als Professor für Musik an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe.


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