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ingolf (2015/16–2016/17)


Musiktheater im Revier, Gelsenkirchen
q   Fonds Experimentelles Musiktheater

Film, Musik, Regie – Daniel Kötter, Hannes Seidl
 
Szenographie – Rahel Kesselring
 
Dramaturgie – Anna Grundmeier (MiR), Roland Quitt (feXm)



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Im Mittelpunkt von »ingolf« stand die Erkundung von Oper als gesellschaftliches und betriebliches System, mit ihren Arbeitsweisen und Möglichkeitsformen. Ausgehend von der realen Person Ingolf Haedicke, ehemaliger Leiter der Phonothek an der Humboldt-Universität zu Berlin, und dessen Ideen zu einer Oper, entstand die Kunstfigur »ingolf«.
 
Haedickes Opernideen wurden zunächst innerhalb der einzelnen Abteilungen im Theater des MiR diskutiert und weiterentwickelt, bevor sich dieser Gedankentransfer auch auf die Einwohner Gelsenkirchens ausweitete.
 
Dabei trat der Ideengeber zunehmend zurück hinter ein fortschreitend komplexer werdendes »System ingolf«, dem schließlich Theater, Publikum und die Stadt selber angehörten.


Das Fortschreiten dieses Prozesses wurde der Öffentlichkeit zwischen Frühjahr 2016 und Sommer 2017 in insgesamt sechs aufeinanderfolgenden künstlerischen Formaten präsentiert:
 
ingolf #1 lebt allein
Filmscreening mit Live-Konzert
Mit: Sina Jacka, Bele Kumberger, Noriko Ogawa -Yatake, Christa Platzer (Gesang), Bernhard Stengel (Keyboard)
Termine: 17.04.2016, 08.05.2016
 
ingolf #2 geht arbeiten
Mit: Sina Jacka (Sopran), Bruno Kirchhof, Volker Lüdecke (Schreiner)
Termine: 04./25.09.2016


ingolf #3 wohnt
Mit: Mitarbeiter aus unterschiedlichen Bereichen des Musiktheaters im Revier
Termine: 28.10.2016, 20.01.2017


ingolf #4 zieht aus
Umzug durch die Stadt mit Spielmannszügen und Fanfarencorps und allen, die mitmachen wollen
Termin: 21.04.2017

 
ingolf #5 macht Freunde
Oper von allen
Termine: 28./29.04., 02.-06.05.2017


ingolf #6 geht auf die Bühne
Eine begehbare Ouvertüre für Orchester, Sopran-Solo und Chor
Termin: 06.07.2017


»Der große Moment ereignet sich nach einer Stunde, fünf Minuten vor dem Ende. Wände fahren hoch und geben den Blick frei auf den fast geheimnisvoll erleuchteten Zuschauerraum und auf die Hinterbühne. Wir Zuschauer blicken uns an. Wir sitzen nicht auf unseren Plätzen, sondern sind Teil des Geschehens. Wir haben dieses ungewöhnliche Konzert, diesen ganzen ›ingolf‹, diese ganze Theater mitermöglicht. Wir gehören dazu, nicht nur heute Abend.«


Das ist ein durchaus kraftvolles Statement, um zwei Jahre Arbeit, zwei Jahre Sich-Abarbeiten an einer so komplexen wie fest gefügten Struktur abzuschließen. Es beglaubigt das außergewöhnliche Engagement des feXm.«
Die Deutsche Bühne


Film, Musik, Regie – Daniel Kötter, Hannes Seidl
 
Szenographie – Rahel Kesselring
 
Dramaturgie – Anna Grundmeier (MiR), Roland Quitt (feXm)



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