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Death Fragments – Büchner, 23 years old (2011)


Theater Bielefeld (TAM)
q   Fonds Experimentelles Musiktheater

feXm-Team:


Tetsuo Furudate – Komposition


Edwin van der Heide – Laser, Sound


Markus Karstieß – Bühne



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Kunstvoll werden vom japanischen Noise-Künstler Furudate Fragmente aus Büchners Leben, seiner Werkfiguren und Zeitgenossen ineinander gefügt.


In einer atemberaubenden und Hör- und Sehnerven mitunter überfordernden Klang- und Laser/Lichtkulisse verdichten sich die Eindrücke von Verzweiflung und Vergänglichkeit.


Der Gesang ist verstummt, die Musik hat alle Melodien verloren, besteht nur noch aus computergenerierten Geräuschen.


Die Texte basieren auf dem Gesamtwerk Büchners und zeitgenössischen Dokumenten.


Mit: Markus Fisher (Lenz, Woyzeck, Büchner), Hanno Dinger (Oberlin), Sigrid Maria Schnückel (Marie), Charlotte Ullrich (Caroline), Stefan Imholz (Schoenlein, Captain), Miho Iwata (Girl)
 
Aufführungen:
16./17./19./21.04.2011


»Schon das allerste unendlich langsam anschwellende Crescendo, das in ohrenbetäubende Detonationen münden wird, überwindet die Grenze bloß funktionaler Bühnenmusik. Das permanente Sein zum Tode auf der Bühne, zu dem van der Heide Laser-Raum-Projektionen beisteuert, kippende von Theaternebel erfüllte Galaxien, zerbrochene Sonnen – zu diesen Grenzerfahrungen aus Leben und Tod fügt Furudate Körpertöne, schweres Atmen, Vogelstimmen, die abdriften in das unangenehme Surren von Insekten, die sich Sterbenden nähern. Ein überzeugender Abend von großem Kunsternst. Auch wenn diese beeindruckende musiktheatralische Experimental-Produktion ihre Uraufführung am Theater Bielefeld erlebt hat – sie ist ein Auftrag zweier Förderinstitutionen: der Kunststiftung NRW und des Kultursekretariats NRW. ›Fonds experimentelles Musiktheater‹ heißt der gemeinsame Topf«.
Neue Musikzeitung (NMZ)


feXm-Team:


Tetsuo Furudate – Komposition


Edwin van der Heide – Laser, Sound


Markus Karstieß – Bühne



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