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feXm – Fonds Experimentelles Musiktheater/NOperas!


Förderung
neuer Spielformen
im Musiktheater
q   Fonds Experimentelles Musiktheater

Ansprechpartner

Roland Quitt
+49 (0) 176 98 42 40 42
quitt​[​at​]​nrw-kultur.de

Bewerbung nach Ausschreibung

www.noperas.de



oBeteiligte Künstler*innen 2006-2018


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feXm:

Seit 2005 bieten das NRW KULTURsekretariat und die Kunststiftung NRW mit dieser gemeinsamen Initiative ausgewählten Teams von Theatermacher*innen die Möglichkeit, im Verbund mit Schauspiel- und Opernhäusern in NRW experimentelle Musiktheaterprojekte zu realisieren.


In Verbindung mit verschiedenen NRW-Bühnen werden Konzepte zur Umsetzung ausgewählt, in denen Musik, Sprache und Raum von der Idee bis zur Uraufführung in enger Verbindung entwickelt werden, oft grenzüberschreitend zwischen Musiktheater und Schauspiel.


Mit der Neuausrichtung seit 2015 wurden Projekte umgesetzt, die verstärkt prozessorientiert und ergebnisoffen angelegt waren, mit mehreren Probenphasen innerhalb einer Dauer von zwei Spielzeiten. Einzelne Ergebnisschritte bis hin zur möglichen Uraufführung wurden in Teilaufführungen vorgestellt, Diskursformate ergänzten die Aufführungen. In den Fokus rückt seitdem damit weniger das unveränderliche Ergebnis als vielmehr der Produktionsverlauf selbst.


Bis Mitte 2018 konnten insgesamt 14 Uraufführungen an neun Theatern in NRW realisiert werden, die zugleich das ganze Spektrum unterschiedlicher Ästhetiken, Formate und Arbeitsweisen des zeitgenössischen Musiktheaters abbildeten.

NOperas!

Beginnend mit der Spielzeit 2019/20 startet der »Fonds Experimentelles Musiktheater« (feXm) seine neue Initiative »NOperas!«. Damit wird der Fonds deutschlandweit ausgebaut und bindet erstmalig drei Theaterhäuser ein. Beteiligt sind am ersten auf drei Spielzeiten angelegten Turnus Oper Halle, Oper Wuppertal, und Theater Bremen.


Gemeinsam realisieren sie in jeder Saison ein Projekt, das an allen drei Häusern gezeigt wird. Damit sind bis zum Ende der Spielzeit 2021/22 in dieser Veranstaltergemeinschaft drei Produktionen mit insgesamt neun Premieren geplant.


Über die von den Theatern eingebrachten Ressourcen hinaus (Bühnenpersonal, Technik, Gewerke und Infrastruktur) stellen der feXm und die Theater für jede Produktion ein Produktionsbudget in Höhe von bis zu 200.000 Euro bereit. Innerhalb der vereinbarten drei Spielzeiten stellen die beteiligten Häuser abwechselnd die Erst- und Nachfolge-Produktionsstätten.


Über die vom feXm getragenen Projekte entscheidet eine siebenköpfige Jury mit den Vertretungen des Trägers und der beteiligen Häuser sowie mit drei unabhängigen Expert*innen aus dem Bereich des aktuellen Musiktheaters.


Der Jury gehören an: Bernhard Herbordt (Theatermacher), Dr. Christian Esch, Vorsitz/Csaba Kézér (NRW KULTURsekretariat/Kunststiftung NRW), Brigitte Heusinger (Theater Bremen), Florian Lutz (Oper Halle), Prof. Dr. Matthias Rebstock (Regisseur und Musikwissenschaftler), Leonie Reineke (Journalistin), Berthold Schneider (Oper Wuppertal).


Die neue Webseite www.noperas.de informiert regelmäßig über sämtliche Aktivitäten und aktuelle Ausschreibungen.

Geförderte Projekte:

Zuletzt wurde die erste Projektidee mit dem Titel CHAOSMOS für die Spielzeit 2019/20 ausgewählt. Ausführende Erstproduktionsstätte 2019/2020 ist die Oper Wuppertal. Premierentermine: Oper Wuppertal: 11. Januar 2020, Oper Halle: 3. April 2020, Theater Bremen: 20. Juni 2020.


Gefördert wird außerdem unter dem Titel »Something Out There?«
eine Initiative von François Sarhan, der im Rahmen des »feXm« das Projekt »The Suitcase« in der Spielzeit 2017/18 am Schlosstheater Moers realisiert hat. Das Projekt wurde am 25. Mai 2019 im Maschinenhaus Essen der Öffentlichkeit vorgestellt.


Ansprechpartner

Roland Quitt
+49 (0) 176 98 42 40 42
quitt​[​at​]​nrw-kultur.de

Bewerbung nach Ausschreibung

www.noperas.de



oBeteiligte Künstler*innen 2006-2018


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