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Was soll das Theater?


Podiumsdiskussion am 02.04.2017 in Düsseldorf
Nachhören auf WDR3 Forum am 09.04.2017 ab 19 Uhr

www.wdr3/forum


Das NRW-Feuilleton k.west und das NRW KULTURsekretariat laden ein zu einer neuen gemeinsamen Diskussionsreihe. Die erste Veranstaltung widmete sich in Kooperation mit dem Düsseldorfer Schauspielhaus Fragen nach der Relevanz des Theaters im 21. Jahrhundert.


Unter dem Titel »Was soll das Theater? Bühnen unter Druck: Gesellschaftlicher Auftrag oder künstlerische Autonomie?« diskutierten die Regisseure Herbert Fritsch und Hans-Werner Kroesinger, der Direktor des Deutschen Bühnenvereins, Marc Grandmontagne, sowie Wilfried Schulz, Intendant des Düsseldorfer Schauspielhauses, und der Theaterkritiker und Chefredakteur von k.west, Andreas Wilink. Die Moderation im Düsseldorfer Central übernahm Barbara Burckhardt, Redakteurin von Theater heute.


Der Begriff Stadttheater erklärt wenig. Gegensätzliche Positionen gehörten schon immer zum Theater. Trennlinien verlaufen zwischen Sprechtheater und performativem Theater oder zwischen gesellschaftlichem Auftrag und künstlerischer Autonomie. Doch Auftrag in wessen Namen?
 
Die lebhafte Diskussion widmete sich dabei auch folgenden Fragen: Wie kann Theater im 21. Jahrhundert relevant sein? Inwiefern nützen oder schaden hierarchische Strukturen? Wie lässt sich die Forderung nach niedrigschwelliger Kulturvermittlung mit dem Anspruch auf Kunst oder Qualität vereinen? Welche Rolle spielen neue Zuschauergruppen, geändertes Konsumverhalten oder die Distanz der Politik?


Die Veranstaltung vom 02.04.2017 wurde von WDR 3 aufgezeichnet und wird am 09.04.2017 ab 19 Uhr im Rahmen von »Forum« gesendet.


Weitere Podiumsdiskussionen folgen.


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