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»Musikkulturen«-Musiker Ramesh Shotham erhält WDR Jazzpreis 2018



www.shotham.org


Der in Köln lebende Perkussionist und Schlagzeuger Ramesh Shotam erhält den WDR Jazzpreis 2018 in der Kategorie »Musikkulturen«. Die Auswahljury bezeichnete den aus Indien stammenden Musiker als »Universalgelehrten des Rhythmus«.
 
Ramesh Shotam ist mit seinen vielfältigen Projekten immer wieder Teil des Auftrittsnetzwerks »Musikkulturen« der beiden Kultursekretariate Wuppertal und Gütersloh.


Aktuell ist er mit dem Trio Jarry Singla & Eastern Flowers im Programm vertreten. 2014 und 2016 war er außerdem an den sog. Musikalischen Dialogen, die als wichtiger Bestandteil der »Musikkulturen« regelmäßig zwischen Musiker*innen unterschiedlicher Kulturen in und außerhalb von NRW stattfinden, beteiligt.


2014 gab es einen mehrtägigen intensiven Dialog der Musiker Ramesh Shotham, Zoltan Lantos, Bradford Catler und Christopher Herrmann, die auf Basis des von Ramesh Shotham entwickelten Rhythmuskonzeptes »GlobalTala« Ideen aus europäischen und außereuropäischen Klangkulturen in eine gemeinsame Sprache übersetzten und aus vielen unterschiedlichen musikalischen Elementen eine homogene Musik kreierten.


Das beeindruckende Ergebnis wurde in vier Konzerten präsentiert.


Zwei Jahre später trafen unter dem Titel »Soniq – Eurasian Encounters« die in NRW beheimateten Künstler*innen Christina Fuchs, Jarry Singla und Ramesh Shotham auf den in Mumbai lebenden Sänger Sanjeev Chimmalgi und den polnischen Cellisten und Komponisten Maciej Garbowski. Dabei diente die jeweils eigene musikalische Sprache nicht nur als Inspirationsquelle, sondern als Ausgangspunkt für eine Begegnung von europäischen und außereuropäischen Musiken und Konzepten, wobei die indische Musik eine zentrale Rolle einnahm.
 
Die Preisverleihung findet im Rahmen des WDR 3 Jazzfestes am 02.02.2018 im Stadttheater Gütersloh statt.


www.shotham.org